Schulautonomiepaket – Niedermühlbichler: „Herzstück der Bildungsreform steht“

Mehr Selbstbestimmung und Gestaltungsspielraum, stärkere individuelle Förderung der SchülerInnen – An Lehrergewerkschaft: Eckpunkte stehen unumstößlich fest

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler begrüßt das Schulautonomiepaket, das heute, Freitag, in Begutachtung geht. „Mit dem umfassenden Schulautonomiepaket haben wir das Herzstück der Bildungsreform finalisiert und einen großen Schritt in Richtung moderne Schule gesetzt“, sagte Niedermühlbichler. Das Schulautonomiepaket habe eine Reihe von Vorteilen: „Autonomie und Eigenverantwortung für die Schulen heißt auch, dass unsere Schulen sich stärker regional ausrichten können und ihren Gestaltungsspielraum dafür nützen können, SchülerInnen ihren Talenten und Begabungen gemäß individuell zu fördern und zu fordern.“ Bedauerlich sei, dass die Lehrergewerkschaft zwar der Begutachtung, nicht aber dem Inhalt des Pakets zustimmen will. „Das Schulautonomiepaket wurde in vielen Runden intensiv verhandelt, die vereinbarten Eckpunkte stehen unumstößlich fest. Dass in der Begutachtungsphase weitere Ideen eingebracht werden können, versteht sich von selbst, aber das gemeinsam hart erarbeitete Verhandlungsergebnis darf nicht verwässert werden“, betont Niedermühlbichler gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

„Die Lehrergewerkschaft stellt hier wieder einmal Klientelpolitik vor das Wohl der Kinder und will damit zukunftsweisende Neuerungen verhindern. Es bleibt zu hoffen, dass sie ihren Njet-Winkel doch noch verlässt und im Interesse der Kinder handelt statt im Eigeninteresse“, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.

Dass nach dem Schulrechtspaket, der Ausbauoffensive in Sachen Ganztagsschule und der Digitalisierungsstrategie für unsere Schulen mit dem Schulautonomiepaket nun in kurzer Zeit bereits die nächste wichtige Reform fixiert wurde, „zeigt klar, dass die SPÖ-geführte Regierung das Thema Bildung besonders groß schreibt“, sagte Niedermühlbichler.

Das Schulautonomiepaket sei – ebenso wie zum Beispiel der Ende Februar im Ministerrat beschlossene Beschäftigungsbonus – ein weiterer Beleg dafür, dass „die Regierung Kern zügig und Punkt für Punkt ihr Arbeitsprogramm 2017/18 im Sinne der ÖsterreicherInnen umsetzt“, betonte Niedermühlbichler. (Schluss) mb/bj/ps

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