Toskanische „matinee“ am 19. März: Auf Puccinis Spuren in Lucca und Blicke in die Adelsvillen

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Die Toskana von ihrer schönsten Seite, präsentiert vom Nachfahren einer der berühmtesten italienischen Herrscherfamilien: In einer weiteren Ausgabe der Reihe „Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana“ in der „matinee“ am Sonntag, dem 19. März 2017, um 9.05 Uhr in ORF 2, besucht Lorenzo de Medici diesmal die mittelalterliche Stadt Lucca, die zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert zu den bedeutendsten europäischen Metropolen gehörte. 1858 wurde hier einer der berühmtesten Opernkomponisten geboren: Giacomo Puccini. Die anschließende Ausgabe der Reihe „Musikalisch – Kulinarisch“ – „Puccini und Lucca“ (9.50 Uhr) – begibt sich auf eine Reise in die Heimat des bedeutenden Künstlers. Durch den von toskanischen Impressionen geprägten Vormittag, der mit einem Rückblick auf „Die Kulturwoche“ (10.35 Uhr) schließt, führt Martin Traxl.

„Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana – Geheimnisvolles Lucca“ (9.05 Uhr)

Als einzige Stadt der Toskana wurde Lucca nie von einer fremden Macht beherrscht, auch nicht von der Familie der Medici. Lucca war einst stolz und rebellisch und – so wie Florenz zu Beginn des 15. Jahrhunderts – auch eine Kaufmannsrepublik, deren Reichtum sich hauptsächlich auf die Textilindustrie stützte. In den Hügeln außerhalb der Stadt verbergen sich noch heute reich ornamentierte Villen. Hierhin zogen sich einst die reichen Patrizier zurück, um sich dem Amüsement und der Leichtigkeit des Seins hinzugeben. Ein Beispiel ist die Villa, die sich die Familie Santini errichten ließ und die heute der Familie Torrigiani gehört. Lucca unterhielt exzellente Verbindungen zum Hof Ludwigs XIV. und sein Gartenarchitekt André Le Nôtre schuf in der Villa Torrigiani ein – in der heutigen Welt einzigartiges – Idyll für vergnügungssüchtige Städter des 17. Jahrhunderts. Aber auch die anderen Villen wie die Villa Mansi, die Villa Burlamacchi Rossi und die Villa Oliva haben ihre teils frivolen, teils dunklen Geheimnisse, denen Lorenzo de Medici mit dem sicheren Gespür eines kriminalistisch begabten Schriftstellers nachgeht. Regie: Michael Trabitzsch.

„Musikalisch-Kulinarisch – Puccini und Lucca“ (9.50 Uhr)

Giacomo Puccini gehört bis heute zu den beliebtesten Opernkomponisten. Der umschwärmte und umstrittene Frauenheld galt auch als Liebhaber der guten Küche. Geboren in Lucca, der genussfreudigen Stadt in der Toskana mit einfacher, aber qualitätsbewusster Küche, blieb Puccini seinem Heimatort und Elternhaus Zeit seines Lebens verbunden. Mit opulenten Bildern zeigt der Film von Georg Madeja die italienische Lebenslandschaft und die bis heute im Originalzustand erhaltenen Wohnorte des passionierten Komponisten. Sein musikalisches Schaffen wird u. a. durch Ausschnitte aus drei Opernproduktionen vom bekannten Opern-Air-Festival in Torre del Lago dokumentiert: „La Bohème“, „Tosca“ und „Turandot“ gehören bis heute auch international zu Puccinis populärsten Werken.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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