„Arbeiten für Österreich“ (3) – Wurm plädiert für Lohntransparenz, Ganztagskindergärten und Quoten in Wirtschaft und Politik

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm hat durch den Diskussionsabend des SPÖ-Parlamentsklubs „Arbeiten für Österreich“, der sich am Mittwoch in Innsbruck ganz der Gleichstellung von Frauen und Männern gewidmet hat, geführt. Sie sprach von enormen frauenpolitischen Herausforderungen; ganz oben auf ihrer Agenda steht dabei gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Sehr wichtig dafür sei der geplante Mindestlohn von 1.500 Euro; vor allem Frauen werden davon profitieren. Genauso wichtig ist für Wurm aber, dass Frauen die richtigen Rahmenbedingungen vorfinden, um einer Vollzeitarbeit nachzugehen. Übersetzt in eine politische Maßnahme heißt das: „Wir brauchen den Ausbau von Ganztagsplätzen in Kindergärten und Schulen.“ Diese seien nach wie vor in Österreich bei weitem nicht flächendeckend sichergestellt. **** 

     Die SPÖ-Frauensprecherin tritt auch mit Nachdruck für das Einkommenstransparenzgesetz ein. Sie sagt: „Man nur das fordern, was man kennt.“ Hier weiß sich Wurm eins mit den Vorhaben, die Bundeskanzler Christian Kern in seinem Plan A ausgearbeitet hat.  

     Um die gläserne Decke zu durchbrechen, brauche es zudem Maßnahmen in den Führungsetagen der Unternehmen. Die Quote von 40 Prozent in den Aufsichtsräten sei ein wichtiger erster Schritt, so Wurm. Quoten in Vorständen und im Parlament müssen folgen um den Weg in Richtung Gleichberechtigung zu ebnen. 

     Gleichstellung von Männern und Frauen macht unsere Welt gerechter und besser. Zum Schluss profitiert die ganze Gesellschaft davon“, so Wurm abschließend. (Schluss) up/wf    

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