AKS Salzburg: „Rechte Politik kurzschließen!“

Aktion kritischer Schüler_innen Salzburg fordert echte Lösungen statt rassistischer Symbolpolitik.

Salzburg (OTS) - Am heutigen Mittwoch, den 15. März, protestierten Aktivist_innen der AKS Salzburg gegen einen Auftritt von Außenminister und JVP-Chef Sebastian Kurz. „Kurz steht für uns für alles, was in Österreich und Europa gerade falsch läuft: anstatt sich um die echten Probleme der Bevölkerung – zum Beispiel von uns Schülerinnen und Schülern – zu kümmern, lässt sich Kurz vor der FPÖ hertreiben und bringt einen rassistischen Vorschlag nach dem anderen in die Debatte“, erklärt Sebastian Panosch, Politischer Sekretär der AKS Salzburg, die Aktion.

„Ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst, ein Burkaverbot oder Arbeitspflicht für Asylwerbende – Kurz übernimmt Schlagwörter unbedacht von ganz rechts und versucht daraus auch noch auf Stimmenfang zu gehen. Wir sagen da ganz klar nein und fordern eine menschliche und vernünftige Politik!“, so Suzan Schwarzmayr, Vorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen Salzburg.

Über den Entschluss des Einreiseverbots Trumps ist die österreichische Politik und Gesellschaft empört, aber Frauen* wegen eines Kopftuches nicht in gewissen Bereichen arbeiten zu lassen, ist nicht minder diskriminierend und ausgrenzend. Wieso gibt es dagegen nicht mehr Widerstand?
Frauen* werden hierzulande weiter auf ihr Aussehen reduziert, Probleme mit Verboten gelöst und politische Debatten auf dem Rücken derer ausgetragen, die tagtäglich mit Rassismus zu kämpfen haben.

Die Aktivist_innen stellen sich dem Rechtsruck in der österreichischen Politik geschlossen entgegen: „Rassistische Politik ist zu kurz gedacht – es braucht gegenseitiges Verständnis, Offenheit statt Engstirnigkeit und Abgrenzung!“

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Die Aktion kritischer Schüler_innen will im Sommersemester 2017 im Rahmen der Kampagne „Mensch ärgere dich“ vermehrt gegen rechte Politik mobil machen und Schüler_innen dazu anregen, sich kritisch mit Diskriminierungsformen wie Rassismus auseinanderzusetzen. Außerdem soll darauf Aufmerksam gemacht werden, was rechte Bildungspolitik für Minderheiten und alle Schüler_innen bedeutet. Mehr Infos und Materialien sind auf www.mensch-aergere-dich.aks.at online verfügbar.

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Aktion Kritischer Schüler_innen
Paul Pumsenberger
Pressereferent
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