Schulautonomie: Jahrzehntelange gelebte Praxis in der Maturaschule Dr. Roland

Wien (OTS) - Ein Kernelement der österreichischen Bildungsreform ist das Schulautonomiepaket. Damit soll Schulen allgemein mehr Entscheidungskraft und Souveränität zukommen. In der Theorie durchaus plausibel, praktisch gesehen jedoch eine viel umstrittene Thematik, bei der sich Regierung und Lehrer-Gewerkschaft nach wie vor uneins sind.

Schulautonomie – was bedeutet das?

Die Reform soll Direktoren mehr Macht geben, indem diese in Zukunft etwa die Lehrer selbst aussuchen dürfen. Auch bei Finanzen und Lehrplänen sollen mehr Freiheiten zu Tage kommen. Darüber hinaus werden fortan verschiedene Schulen im Rahmen von „Clustern“ unter einer gemeinsamen Clusterleitung zusammengeschlossen werden. Auf diese Weise sollen Ressourcen besser genützt werden und Lehrer gegebenenfalls auch an anderen Schulen unterrichten. Die sogenannten Clusterleiter erhalten in bestimmten Bereichen mehr Rechte. So können sie flexible Gruppengrößen festlegen, Schülermindest- und Höchstzahlen fallen damit weg. Direktoren sollen sich ihre Lehrer zukünftig selbst aussuchen dürfen, Entscheidungen über Dauer der Unterrichtseinheiten und Zusammenarbeit mit außerschulischem Personal direkt an den Standorten getroffen werden. Das Reformpaket kündigt große Umbrüche an. Wenn es denn zu einer Einigung kommt.

Gelebte Souveränität in der Hauptstadt

Die Wiener Maturaschule Dr. Roland existiert seit 1933 und wird seit drei Generationen ohne staatliche Subventionen geführt. Am Standort in Wien Neubau wird Autonomie unter der Leitung von Direktor Matthias Roland seit jeher tagtäglich in sämtlichen Bereichen gelebt: Aufgrund des völlig frei zu verwaltenden Budgets kann etwa jederzeit und ohne Zustimmung einer Behörde über die Anschaffung neuer Software bzw. Lernmaterialien gesprochen werden. „Der Einsatz digitaler Medien ist problemlos möglich,“ erzählt Matthias Roland und fügt hinzu, dass es auch kein Problem sei „einen Schüler nicht mit Büchern für eine Leseliste auszustatten, sondern mit Hörbüchern zu versorgen, sollte dieser an einer Sehbehinderung leiden.“

Aufgrund der freien Gestaltung der Unterrichtsmaterialien bzw. deren freier Auswahl wird das heute unter dem Namen „flipped classroom“ bekannte System in der Maturaschule Dr. Roland längst als Unterrichtspraxis betrachtet. „Lehrmittel werden so gestaltet, dass sie selbsterklärend sind. Dadurch kommt dem Lehrer didaktisch eine völlig andere Rolle zu,“ so Roland.

Ein hohes Maß an Autonomie erfordert und fördert ein erhöhtes Verantwortungsbewusstsein – das gilt sowohl für die Schulleitung als auch für die Mitarbeiter, die diesen Qualitätsgedanken letztlich mittragen und leben müssen. „Am Ende des Tages führt die gelebte Schulautonomie zum Einsatz der bestmöglichen Methoden und Materialien“, resümiert Matthias Roland.

Anlässlich der Entscheidung über das Schulautonomie-Paket möchten wir Ihnen den Experten in Sachen Schulautonomie, Zentralmatura und digitales Lernen, Mag. Matthias Roland, als Interviewpartner anbieten. Bei Interesse koordinieren wir sehr gerne alles Weitere.

Über die Maturaschule Dr. Roland

Die Maturaschule Dr. Roland wurde 1933 in Wien gegründet und wird in dritter Generation von Mag. Matthias Roland geführt. Die renommierte Privatschule steht für zeitgemäße Lehr- und Lernmethoden, persönliche Betreuung und eine hohe Fachkompetenz der Lehrer. Derzeit werden rund 1.200 Schüler von 42 Lehrkräften unterrichtet. Neben der AHS-Matura und der Berufsreifeprüfung umfasst das umfangreiche und qualitätsorientierte Kursangebot von Dr. Roland unter anderem Sprachkurse, EDV-Kurse, Nachhilfe und die Studienberechtigungsprüfung. Weitere Informationen unter www.roland.at. 

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