WKÖ-Roth: Chancenorientierte Internationalisierung statt von Angst geleitetem Protektionismus

Vizepräsident der Wirtschaftskammer nun in Brüssel als starke Stimme der österreichischen Wirtschaft im Vorstand des Europäischen Handelsdachverbandes EuroCommerce

Wien (OTS) - Die österreichische Wirtschaft wird in Brüssel künftig noch stärker vertreten sein: Jürgen Roth, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), ist nunmehr im Vorstand des Europäischen Handelsdachverbandes EuroCommerce die starke Stimme für Österreichs Wirtschaft mit Fokus auf bessere Rahmenbedingungen für den Außen-, Einzel- und Großhandel: „Mein klarer Schwerpunkt: Eintreten für eine EU-Internationalisierungspolitik, die Herausforderungen der Globalisierung in Geschäftschancen für die heimischen Betriebe und ihre Beschäftigten umwandelt. Gerade für eine kleine Volkswirtschaft wie Österreich nimmt der Außenhandel einen unverzichtbaren Stellenwert ein. Wir verdienen 6 von 10 Euro im Export -  hier gilt es anzusetzen und den Marktzugang in anderen Weltregionen zu erleichtern,“ betonte Roth bei seinem Antrittsbesuch diese Woche in Brüssel. „Beim Abschluss des europäisch-kanadischen Handelsabkommens CETA konnte sich fundierte Überzeugungsarbeit letztlich gegen einen von Angst geleiteten Protektionismus durchsetzen. Nun geht es darum, auf nationaler Ebene verstärkt die Vorteile des Abkommens mit Kanada aufzuzeigen, damit der Ratifizierungsprozess rasch abgeschlossen werden kann.“

In seinem Gespräch mit Ignacio Garcia Bercero, TTIP-Chefverhandler der EU in der Europäischen Kommission, und Anthony Gardner, dem früheren US-Botschafter bei der EU, betonte Roth auch die klaren Vorteile eines EU-USA-Freihandelsabkommens für die europäische und die österreichische Wirtschaft: „Die USA sind Österreichs zweitwichtigste Exportdestination. Daher haben wir prinzipiell nach wie vor großes Interesse an einem guten, ausgewogenen und fairen Handelspakt mit den Amerikanern. Wir werden daran arbeiten, dass trotz der auf Eis liegenden TTIP-Verhandlungen Handelserleichterungen realisiert werden, die in beiderseitigem Interesse liegen.“ Ein Ausstieg der USA aus der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) könne auch eine Tür für die EU öffnen, ihrerseits Handelsbeziehungen mit den Ländern dieser Weltregion  zu vertiefen.

Jürgen Roth verstärkt zahlreiche Vertreter der österreichischen Wirtschaft, die in Brüssel bereits die Interessen der heimischen Unternehmen durchsetzen: WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Vizepräsidentin Martha Schultz sind in leitenden Funktionen beim Wirtschaftskammerdachverband Eurochambres aktiv. WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller ist als Präsidentin der UEAPME für Europas KMU im Einsatz. Die neue Funktion von WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth bei EuroCommerce wird dazu beitragen, dass die österreichische Wirtschaft mit noch stärkerer Stimme in Brüssel auftritt und österreichische Wirtschaftsinteressen gebündelt vertreten werden. (PWK213/FA)

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