Brunner: Bundesregierung darf in Brüssel bei Energiewende nicht bremsen

Grüne fordern verbindliches Energieeffizienz-Ziel bis 2030

Wien (OTS) - „Österreich darf sich bei der Energiewende in Europa nicht auf die Seite der Bremser und Verhinderer schlagen, sondern muss sich gemeinsam mit anderen Vorreiterstaaten für ambitionierte und verbindliche Energieeffizienz-Ziele einsetzen“, sagt Christiane Brunner, Umwelt- und Energiesprecherin der Grünen.

Am Freitag treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsstaaten in Brüssel, um über die Ausgestaltung der 2030-Ziele zu verhandeln. Einige Mitgliedsstaaten wollen ein verbindliches Energieeffizienzziel in der Höhe von 30 Prozent bis 2030 verhindern und stattdessen nur ein unverbindliches „indikatives“ Ziel beschließen.

"Während einige wichtige Mitgliedsstaaten wie Deutschland, Frankreich oder Schweden bereits angekündigt haben, sich am Freitag für ein verbindliches 30-Prozent-Ziel auszusprechen, übt sich die österreichische Bundesregierung noch in Zurückhaltung. Ich fordere Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Andrä Rupprechter auf, sich den progressiven Ländern anzuschließen und sich für verbindliche und ambitionierte Effizienz-Ziele einzusetzen“, appelliert Brunner.

„Energieeffizienz ist neben dem Ausbau erneuerbarer Energien der Grundpfeiler der Energiewende. Wir brauchen einen EU-weiten Rahmen mit verbindlichen Zielen, damit kein Zweifel darüber aufkommen kann, wo die Reise hingeht und sich kein Mitgliedsland aus der Verantwortung stehlen kann“, betont Brunner abschließend.

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