FP-Mahdalik: Wientalterrasse ist nächstes Millionengrab der Verkehrsstadträtin

Stadtrechnungshof übt scharfe Kritik

Wien (OTS) - In einem aktuellen Bericht stellt der Stadtrechnungshof fest, dass die gewählte Holzoberfläche der Terrasse „im nassen Zustand“ keinen ausreichenden Schutz gegen Ausrutschen bietet und daher als unfallrelevant einzustufen ist. Zudem wurde eine Bewertung der Rutschsicherheit von der MA 29 nicht dokumentiert. Somit ist der Belag offensichtlich nicht nur bei Schneelage und Frost problematisch, sondern auch bei Nässe – dementsprechend also über das ganze Jahr.

Der Stadtrechnungshof kritisiert auch, dass eine Prüfung der Verkehrssicherungspflichten erst nach der Fertigstellung erfolgt ist. „Der Magistrat hat also lustig drauf losgebaut und ist erst nach Fertigstellung darauf gekommen, dass er sich mit den maßgeblichen haftungsrechtlichen Grundlagen eigentlich vor Baubeginn auseinanderzusetzen gehabt hätte“, kritisiert FPÖ-Landesparteisekretär und Stadtrat Toni Mahdalik.

Weiters wird im Prüfbericht die Antwort auf die Frage bemängelt, ob Nässe abseits winterlicher Witterungsverhältnisse als akute Gefährdung anzusehen ist, welche auch in der verspäteten rechtlichen Beurteilung nicht beantwortet wurde.

Tatsächlich kann also 4,3 Millionen teure Terrasse nur sehr eingeschränkt genutzt werden. „Was hier noch an Kosten für eine endgültige Nutzung auf uns zukommen wird, lässt sich laut Stadtrechnungshof noch nicht abschätzen. Hier wurde also wieder einmal ein Prestigeprojekt der Verkehrsstadträtin zum Millionengrab“, ist Mahdalik verärgert.

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