FP-Wansch zu SPÖ-Immo-Deal in Donaustadt: Stadtrechnungshof bestätigt FPÖ-Verdachtsmomente

Prüfung ergibt, dass die SPÖ eine Liegenschaft weit unter Wert verscherbelt hat

Wien (OTS) - Es geht um 1.555 Quadratmeter Baugrund in bester Lage neben dem SMZ-Ost. Für den Bau einer Zahnambulanz wurde das Grundstück an die Gemahlin eines SPÖ-nahen Arztes weit unter Wert – um weniger als die Hälfte – freilich ohne öffentliche Ausschreibung, verkauft. Der Stadtrechnungshof hat auf FPÖ-Ansuchen die Causa geprüft und die Befürchtungen der Freiheitlichen im Großen und Ganzen bestätigt. Das Grundstück ist ohne Ausschreibung oder Bieterverfahren verkauft worden, für die Nutzfläche, die keinem sozialen Zweck dient, müssten Nachzahlungen geleistet werden. Zudem bekrittelt der Stadtrechnungshof die fehlende Transparenz über die magistratsinternen Entscheidungen.  

„Jeder Häuselbauer weiß, dass ein Bauplatz dieser Größe in dieser Gegend für Normalsterbliche nicht um 330.000 Euro zu haben ist. Warum das Grundstück für ein sozialmedizinisches Zentrum zu diesem Preis an eine Dolmetscherin verkauft wurde, konnte oder wollte bisher niemand beantworten“, ärgert sich der freiheitliche Gemeinderat, LAbg. Alfred Wansch über den „Freundschaft“s-Dienst auf Kosten der Steuerzahler.

Zwar wurde, wie vereinbart, ein medizinisches Zentrum auf dem Grundstück errichtet, doch befinden sich dort nun zusätzlich eine Apotheke und eine Bank. „Nicht nur, dass SPÖ-Freunderl das Grundstück zum Spottpreis erwerben durften, lukrieren sie jetzt auch noch Mieteinnahmen zum ortsüblichen Tarif“, deckt Wansch auf und verspricht:

„Wir Freiheitliche werden auch in Zukunft weiterhin solche Freunderl-Geschäfte der Genossen aufdecken und dafür sorgen, dass diese der Bevölkerung nicht verschwiegen werden können.“

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