FP-Krauss zu Czernohorszky: Gar nichts funktioniert gut – nicht genügend, setzen!

Der Bildungsstadtrat hätte jetzt die Chance, zuzuhören und dringend nötige Reformen einzuleiten

Wien (OTS) - Entsetzt reagiert der Bildungs- und Jugendsprecher der FPÖ Wien, LAbg. Maximilian Krauss, auf die mediale Schönfärberei des neuen Bildungsstadtrats Jürgen Czernohorszky: „Die gestern veröffentlichte Studie der Schülerunion so zu deuten, dass ‚eh alles gut funktioniere‘, ist eine glatte Themenverfehlung! Nicht genügend, setzen!“

Wenn jeder zweite Lehrer die Zustände an Wiens Schulen beklagt und sogar vier von fünf Schülern sich Gedanken über mögliche Verbesserungen machen und selbst Vorschläge einbringen, um etwas zu ändern, dann hat der politisch Verantwortliche das ernst zu nehmen, findet Krauss. 

Die aufgezeigten Probleme jetzt schönzureden und letztendlich zu ignorieren, kommt einem Bildungsraub für eine ganze Generation gleich. „Wenn Czernohorszky schon die aktuelle Studie nicht ernst nimmt, dann soll er sich bitte die Kurve der vergangenen PISA- und Wiener Lesetests anschauen – alle Ergebnisse bestätigen, dass es so nicht weitergehen kann“, so Krauss. Unternehmer, die sich verzweifelt an die FPÖ wenden, weil sie keine Auszubildenden finden, die des Lesens, Schreibens und Rechnens – von guten Umgangsformen ganz zu Schweigen – mächtig sind, zeichnen ein düsteres Zukunftsbild der kommenden Generationen. „Wenn das Schulsystem junge Menschen weiterhin unzureichend auf den Arbeitsmarkt vorbereitet, wird uns das noch allen teuer zu stehen kommen“, ist Krauss überzeugt.

Er nennt die langjährigen Forderungen der FPÖ als Lösung für die aktuellen Probleme am Bildungssektor: laufende Fortbildungen für Lehrer, Deutschlernklassen, Deutschpflicht am Schulhof sowie die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems. Zudem spricht er sich klar gegen die Abschaffung von Schulnoten und dem Sitzenbleiben aus. Als positiven Input sieht Krauss die Vorschläge, die aus der Studie der Schülerunion hervorgehen. „Ein ‚Buddy-System‘ auf freiwilliger Basis kann Flüchtlingskinder unterstützen und motivieren, sich einzugliedern.“ Gleichzeitig ermutigt er Czernohorszky, einen Neustart in der Wiener Bildungspolitik zu wagen. „Niemand wirft Ihnen die Missstände der Vergangenheit vor – die gehen auf die Kappe Ihrer Vorgänger. Wie sich aber die Zukunft der Kinder, die jetzt in der Schule sind, gestalten wird, liegt in Ihren Händen. Zeigen Sie Verantwortung, Empathie und Weitblick und handeln Sie rasch“, so Krauss abschließend.(Schluss)

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