Rübig: Nur digitaler Binnenmarkt schafft Hochgeschwindigkeits-Internet für alle

EU-Parlamentsbeschluss: Neue Frequenzen für mobiles 5G-Internet

Straßburg (OTS) - Einen "massiven Ausbau von mobilem Hochgeschwindigkeits-Internet" und "mehr politischen Willen, endlich einen digitalen Binnenmarkt in Europa zu schaffen", fordert der Telekomsprecher der ÖVP im EU-Parlament, Paul Rübig, heute anlässlich des Beschlusses der Neuvergabe der durch die Digitalisierung des Rundfunks frei werdenden Frequenzbänder.

"Wir wollen mobiles 5G-Internet überall in Europa. Aber dies wird entweder europäische Realität werden oder nationale Fantasie bleiben. Die Mitgliedstaaten schaffen dies alleine nicht effizient genug. Nur mit einem wirklichen digitalen Binnenmarkt schaffen wir den technologischen Durchbruch", so Rübig.

Rübig fordert eine bessere Koordinierung der Versteigerung der Frequenzen in den Mitgliedstaaten. "Das ist alles noch zu schwerfällig und zu sehr in Länder-Schubladen gedacht. Die länderübergreifende Koordinierung ist zu unverbindlich", so der ÖVP-Politiker.

Rübig will auch, dass die Versteigerungserlöse in digitale Infrastruktur reinvestiert werden. "Die Milliardenerlöse sollten zur Aufstockung des Eigenkapitals der Europäischen Investitionsbank, zur Hebelung der Investitionen für 5G-Technologie und für den Glasfaserkabel-Rollout wiederverwendet werden. Für all das sollten öffentliche Ausschreibungen stattfinden", so Rübig.

"Ohne ein hochmodernes und rasend schnelles Internet gibt es kein Wirtschaftswachstum und keine neuen Arbeitsplätze. Leistungsfähige Infrastruktur ist eine unabdingbare Voraussetzung auch für die Entwicklung des ländlichen Raums. Auch TV und Radio werden immer mehr über das Internet übertragen", betonte der ÖVP-Europaabgeordnete.

"Wenn wir hier nicht Gas geben, bleibt Europa hinter anderen Weltregionen zurück. Deshalb kämpfe ich dafür, dass Österreich und die EU Spitzenreiter beim Ausbau der neuen Generation des mobilen 5G-Internets werden", so Rübig.

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