FPÖ-Schimanek: „EuGH-Urteil zu Kopftuchverbot in der Arbeit ein Schritt in die richtige Richtung.“

EuGH sieht Bekleidungsvorschriften, die das Tragen von Kopftuch in der Arbeit verbieten nicht per se als religiös Diskriminierend.

Wien (OTS) - Firmen dürfen laut EuGH ihren Mitarbeiterinnen das Tragen von Kopftüchern untersagen. Als Voraussetzung dafür gilt allerdings, dass die Firma ein Regelwerk braucht, welches das Tragen jedes „politischen, philosophischen oder religiösen Zeichens“ verbietet. FPÖ-Frauensprecherin Carmen Schimanek sieht das Urteil grundsätzlich als positiv an: „Das Kopftuch kann in der Arbeit auch zum Risikofaktor aus hygienischer oder sicherheitstechnischer Sicht werden. Diese Überlegungen müssen immer über dem Recht auf freie Kleidungswahl gestellt werden.“

Außerdem ist für Schimanek das Kopftuch nicht zwangsläufig ein Symbol des Glaubens: „Das Kopftuch für Frauen ist keine Grundregel im Islam. Viel mehr stellt es in vielen Fällen ein Symbol der weiblichen Unterwerfung in einigen muslimischen Kulturkreisen dar. Männliche Familienangehörige und später der Ehemann wollen damit und weiterführend mit der Burka oder Ähnlichem, aus „Ehrgefühl“ heraus ihre Frauen vor fremden Blicken verstecken.“ Dieser Aspekt wurde für Schimanek in dem Urteil des EuGH leider zu wenig beachtet. Dennoch ist dieses Urteil für Schimanek schon ein Schritt in die richtige Richtung und sie hofft, dass es die Regierung in Österreich schafft, das viel diskutierte Burka-Verbot auf Schiene zu bringen. „Die FPÖ ist hier für eine gute und rasche Lösung auf jeden Fall zu haben“, richtet Schimanek dem zuständigen Minister Kurz aus.

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