ÖVP-Becker: Wir wollen ein europäisches FBI

EU-Sicherheitsunion ist Notwendigkeit ein Jahr nach Brüsseler Terroranschlägen

Straßburg (OTS) - "Polizei und Geheimdienste in Europa müssen enger zusammenarbeiten. Angesichts von Terrorismusgefahr dürfen nationale Eitelkeiten kein Hindernis für eine effiziente Strafverfolgung sein. Wir wollen eine grenzüberschreitende Polizei, ein europäisches FBI", so der Sicherheitssprecher der ÖVP im EU-Parlament, Heinz K. Becker, anlässlich der Debatte im Europäischen Parlament zur inneren Sicherheit Europas ein Jahr nach den Brüsseler Terroranschlägen.

"In diesem einen Jahr ist viel beschlossen worden um Europa sicherer zu machen, da die Mitgliedsstaaten endlich mitgezogen haben und die Forderungen des Europäischen Parlaments und insbesondere der Europäischen Volkspartei (EVP) unterstützt haben", betont Becker. Als wichtigsten Erfolg nennt der ÖVP-Politiker eine "europäische Regelung für Flugpassagierdaten" und fordert als nächsten Schritt eine "Ausweitung auf Fernbus- und Zugreisen um Terrorismus und Schwerstverbrechen besser bekämpfen zu können".

"Kriminalität macht an den Staatsgrenzen nicht halt. Deshalb muss die europäische Polizeibehörde EUROPOL personell und finanziell aufgewertet werden. Die EU-Sicherheitsunion ist eine Notwendigkeit ein Jahr nach den Brüsseler Terroranschlägen. Kein EU-Mitgliedsstaat kann das alleine schaffen", so der Europaabgeordnete.

Rückfragen & Kontakt:

Heinz K. Becker, MEP, Tel.: +32-2-2845288, heinzk.becker@ep.europa.eu
MMag. Marlies Felfernig, EVP-Pressedienst, Tel.: +32-479-404207, marlies.felfernig@ep.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002