kitzVenture-Stellungsnahme zu aktuellen Vorwürfen

Aufklärung über die derzeitigen Verfahren und die Strafanzeige - Wechsel der juristischen Berater und Überdenken der Strategie - Volle Kooperation mit den Behörden

Wien/Kitzbühel (OTS) - Eine Reihe an Medienberichten sowie Pressemeldungen von Behörden und Verbraucherschützern hat sich in den letzten Wochen und Tagen äußerst kritisch mit der Private-Equity-Gesellschaft kitzVenture sowie deren Werbe- und Marketingauftritt auseinandergesetzt. Konkret wurden zu hohe Zins-Versprechungen sowie das Geschäftsmodell kritisiert und sogar zur Anzeige gebracht.

Volle Transparenz, volle Kooperation. Die Geschäftsführung möchte hier aufklären. Im Detail gibt es zum jetzigen Zeitpunkt drei Verfahren: Das erste ist ein Verwaltungsverfahren gegen die Finanzmarktaufsicht (FMA), die Geldstrafen gegen den Geschäftsführer von kitzVenture ausgesprochen hat – und darin den Werbeauftritt von kitzVenture als irreführend kritisiert. Nicht allerdings den für das Produkt grundlegenden Kapitalmarktprospekt. Das zweite Verfahren ist eine zivilrechtliche Auseinandersetzung gegen den Verein für Konsumenteninformation (VKI). Dieser kann in Österreich von Gesetz wegen bei „Gefährdung“ von Konsumenten tätig werden, also klagen. kitzVenture wurde hier wegen unlauterem Wettbewerb, konkret irreführender Werbung wegen zu hoher Zinsversprechungen, vom VKI kritisiert bzw. geklagt. Zusätzlich kann die FMA bei Verdacht auf strafrechtliche Verstöße diese bei der zuständigen Behörde anzeigen – und hat das im Falle von kitzVenture wegen Verdachts auf Untreue und Betruges auch gemacht. Die zuständige Behörde hat laut einem Zeitungsbericht der TT mit einem Ermittlungsverfahren begonnen –  kitzVenture möchte hier so rasch wie möglich alle Unklarheiten ausräumen.  

Dazu die Geschäftsführung von kitzVenture: „Unsere Marketing-Bemühungen waren sicherlich ambitioniert – zumindest können wir, unabhängig von den rechtlichen Ansprüchen, eine grundsätzliche Kritik von Verbraucherschützern und Behörden sowie die Medienberichterstattung verstehen. Jedoch erhielt jeder unserer Anleger vorab umfangreiches Informationsmaterial und es werben auch andere Start-Ups auf Crowdfunding-Plattformen beispielsweise mit „8 % Festverzinsung“. Hier sehen wir nichts Ungesetzliches, zumal wir an unser Geschäftsmodell glauben. Selbstverständlich werden wir voll mit den Behörden kooperieren und hoffen, dass wir alle Unsicherheiten aufklären können. Wir möchten aber auch betonen, dass uns zum jetzigen Zeitpunkt kein einziger geschädigter Konsument bekannt ist. Als erster Schritt haben wir uns dazu entschlossen unser juristisches Beraterteam zu wechseln und überdenken derzeit eine Neuausrichtung der Strategie. Wir glauben weiterhin an das Geschäftsmodell und freuen uns, dass uns unsere bisherigen Anleger trotz der negativen Berichterstattung treu geblieben sind.“

Rückfragen & Kontakt:

Greenberg Advisory
Mag. Georg Baldauf
+43 650 3015888
gb@greenberg-advisory.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0014