- 14.03.2017, 13:53:14
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ÖAAB: „Arbeitsplätze müssen Vorrang haben!“
3. Piste am Flughafen Wien für Standortsicherheit und Arbeit – ÖAAB fordert auch eine gesetzliche Änderung
Utl.: 3. Piste am Flughafen Wien für Standortsicherheit und Arbeit –
ÖAAB fordert auch eine gesetzliche Änderung =
Wien (OTS) - Seit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die
Errichtung der 3. Piste am Flughafen Wien zu untersagen, haben
zahlreiche Politikerinnen und Politiker klargestellt: Die 3. Piste am
Flughafen ist ein wichtiger Jobmotor in der Ostregion Österreichs.
Rund 75.000 Menschen verdanken heute schon ihren Arbeitsplatz direkt
oder indirekt dem Flughafen. Die Kapazitäten am Flughafen sind bis
2025 ausgeschöpft. Mit dem Bau der 3. Piste könnten zusätzlich bis zu
30.000 Arbeitsplätze entstehen.
Im Zuge der Pressekonferenz haben Bundes-ÖAAB und NÖAAB klargestellt:
„Arbeitsplätze haben Vorrang!“ Die völlig unverständliche
Entscheidung gefährde tausende Jobs und sei für das Exportland
Niederösterreich ein schwerer Rückschlag. „Selbst die Richter haben
festgestellt, dass der Bau der 3. Piste Arbeitsplätze schaffen und
auch internationale Attraktivität sichern würde. Die Entscheidung
alleine mit Klima- und Umweltschutz zu begründen, halten wir für
höchst fahrlässig und arbeitsplatzfeindlich, denn das Weltklima kennt
keine Grenzen. Für uns gilt: Wir müssen alles unternehmen, damit der
Bau der 3. Piste ermöglicht wird“, betont NÖAAB-Landesobmann
Bundesminister Wolfgang Sobotka.
ÖAAB-Bundesobmann Nationalrat August Wöginger pflichtet Sobotka bei
und betont: „Im Regierungsprogramm ist als Ziel die Schaffung von
Arbeitsplätzen klar formuliert. Als Parlamentarier und Bundesobmann
des ÖAAB fordere ich ganz klar ‚Arbeitsplätze müssen Vorrang haben‘
und wenn es dafür gesetzliche Bestimmungen braucht, sind wir bereit
diesen Weg zu gehen.“
Flughafenvorstand Günther Ofner stellt klar: Es braucht
Rechtssicherheit für Unternehmen. Wenn nach 16 Jahren Verfahren und
Millionenkosten für Gutachten, Anwälte und Mediationsverfahren, ein
an sich genehmigungswürdiges Projekt, so mir nichts dir nichts
verboten werden kann, zweifle ich als Unternehmer an der
Rechtssicherheit in Österreich. Gerade für große Investitionen
braucht es Klarheit für Investoren. Der Arbeitsplatz- und
Wirtschaftsmotor Flughafen darf nicht ins Stocken geraten.“
Für den Betriebsratsvorsitzenden der Arbeiter am Flughafen Wien,
Thomas Faulhuber, geht es um die Sicherung der bestehenden
Arbeitsplätze und die Schaffung von 30.000 neuen Arbeitsplätzen: „Wir
werden nicht akzeptieren, dass unsere Arbeitsplätze einfach nach
Bratislava abgesiedelt werden. Leidtragende sind die zehntausende
Beschäftigte in der Ostregion und das alles ohne erkennbaren Nutzen
für die Klimapolitik.“
Der ÖAAB will den Vorrang für Arbeitsplätze auch im Parlament
diskutieren und gesetzliche Maßnahmen in Erwägung ziehen.
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