ÖAAB: „Arbeitsplätze müssen Vorrang haben!“

3. Piste am Flughafen Wien für Standortsicherheit und Arbeit – ÖAAB fordert auch eine gesetzliche Änderung

Wien (OTS) - Seit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die Errichtung der 3. Piste am Flughafen Wien zu untersagen, haben zahlreiche Politikerinnen und Politiker klargestellt: Die 3. Piste am Flughafen ist ein wichtiger Jobmotor in der Ostregion Österreichs. Rund 75.000 Menschen verdanken heute schon ihren Arbeitsplatz direkt oder indirekt dem Flughafen. Die Kapazitäten am Flughafen sind bis 2025 ausgeschöpft. Mit dem Bau der 3. Piste könnten zusätzlich bis zu 30.000 Arbeitsplätze entstehen.

Im Zuge der Pressekonferenz haben Bundes-ÖAAB und NÖAAB klargestellt:
„Arbeitsplätze haben Vorrang!“ Die völlig unverständliche Entscheidung gefährde tausende Jobs und sei für das Exportland Niederösterreich ein schwerer Rückschlag. „Selbst die Richter haben festgestellt, dass der Bau der 3. Piste Arbeitsplätze schaffen und auch internationale Attraktivität sichern würde. Die Entscheidung alleine mit Klima- und Umweltschutz zu begründen, halten wir für höchst fahrlässig und arbeitsplatzfeindlich, denn das Weltklima kennt keine Grenzen. Für uns gilt: Wir müssen alles unternehmen, damit der Bau der 3. Piste ermöglicht wird“, betont NÖAAB-Landesobmann Bundesminister Wolfgang Sobotka.

ÖAAB-Bundesobmann Nationalrat August Wöginger pflichtet Sobotka bei und betont: „Im Regierungsprogramm ist als Ziel die Schaffung von Arbeitsplätzen klar formuliert. Als Parlamentarier und Bundesobmann des ÖAAB fordere ich ganz klar ‚Arbeitsplätze müssen Vorrang haben‘ und wenn es dafür gesetzliche Bestimmungen braucht, sind wir bereit diesen Weg zu gehen.“

Flughafenvorstand Günther Ofner stellt klar: Es braucht Rechtssicherheit für Unternehmen. Wenn nach 16 Jahren Verfahren und Millionenkosten für Gutachten, Anwälte und Mediationsverfahren, ein an sich genehmigungswürdiges Projekt, so mir nichts dir nichts verboten werden kann, zweifle ich als Unternehmer an der Rechtssicherheit in Österreich. Gerade für große Investitionen braucht es Klarheit für Investoren. Der Arbeitsplatz- und Wirtschaftsmotor Flughafen darf nicht ins Stocken geraten.“

Für den Betriebsratsvorsitzenden der Arbeiter am Flughafen Wien, Thomas Faulhuber, geht es um die Sicherung der bestehenden Arbeitsplätze und die Schaffung von 30.000 neuen Arbeitsplätzen: „Wir werden nicht akzeptieren, dass unsere Arbeitsplätze einfach nach Bratislava abgesiedelt werden. Leidtragende sind die zehntausende Beschäftigte in der Ostregion und das alles ohne erkennbaren Nutzen für die Klimapolitik.“

Der ÖAAB will den Vorrang für Arbeitsplätze auch im Parlament diskutieren und gesetzliche Maßnahmen in Erwägung ziehen.

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