Nationalrat – Wurm: Einkommensgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern weiterhin wichtiges Thema

Wurm gratuliert neuer Gesundheits- und Frauenministerin Rendi-Wagner – Maßnahmen zur Einkommenstransparenz, Quotenregelung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken

Wien (OTS/SK) - In der Nationalratssitzung am Dienstag hat SPÖ-Bereichssprecherin für Frauen und Gleichbehandlung Gisela Wurm der neuen Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner zum Amtseintritt gratuliert. „Ich wünsche viel Erfolg in allen zukünftigen Vorhaben“, betonte Wurm. Ebenso bekräftigte die SPÖ-Bereichssprecherin wichtige frauenpolitische Forderungen zur Einkommensgerechtigkeit und -transparenz, sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. ****

„Gerechtigkeit bei den Einkommen zwischen den Geschlechtern herzustellen, ist eines der wichtigsten Vorhaben in diesem Land“, stellte Wurm klar und begrüßte dabei auch das Miteinbeziehen der Sozialpartner im Kampf für Einkommensgerechtigkeit. Auch der verstorbenen ehemaligen Frauen- und Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser sei dies ein großes Anliegen gewesen, so Wurm. „Es gibt wohl kein besseres Andenken an die leider zu früh verstorbene Sabine Oberhauser, als ihre Projekte weiter voranzutreiben“, betonte die SPÖ-Bereichssprecherin.

Auch die Forderung nach mehr Einkommenstransparenz sei weiterhin ein wichtiges Thema. Es brauche einen transparenten Umgang mit Gehältern, um zu sehen „wie viel frau verdienen kann und wie viel die Arbeit wert ist“, so Wurm. Um versteckte Hürden auszuschalten und Frauen den beruflichen Aufstieg zu ermöglichen, forderte die SPÖ-Bereichssprecherin eine Quotenregelung für Aufsichtsräte und Vorstände. „Wir brauchen diese Quoten, damit Frauen endlich auf allen Ebenen ihren Platz finden können“, stellte Wurm klar.

Für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben mit Wahlfreiheit brauche es neben gerechter Bezahlung auch Maßnahmen zur Vereinbarung von Familie und Beruf. „Dafür muss es entsprechende Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder bis zum Ende ihrer Schullaufbahn geben“, erklärte die SPÖ-Bereichssprecherin. Ansonsten bestehe „die Wahlfreiheit nur auf dem Papier“, so Wurm. (Schluss) bj/mr/ah/mp

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