Gudenus zur Mercer-Studie: Expats sind kein Maßstab

Wiener leiden unter Rekord-Arbeitslosigkeit, steigende Armut und einem maroden Gesundheitssystem

Wien (OTS) - Wie bereits in den vergangenen Jahren sieht die Wiener SPÖ-Riege die Mercer-Studie als Grund für Jubel, Trubel, Heiterkeit – und das obwohl die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordhoch und die Wohnungsnot der Wienerinnen und Wiener hausgemacht ist. Das kollabierende Gesundheitssystem wird nach Möglichkeit tot geschwiegen und die steigende Kriminalität – wie die aktuellen Zahlen aus dem BMI beweisen – negiert. „Keine Frage, es ist erfreulich, dass sich so genannte Expats mit Top-Gagen in der Bundeshauptstadt wohlfühlen, auf die tatsächliche Lebensqualität der heimischen Bürger lässt dies aber keinen Schluss zu“, so der freiheitliche Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus, der auch gleich an den gestrigen Preismonitor der Arbeiterkammer erinnert, der auswies, dass Lebensmittel in Berlin wesentlich günstiger sind als in Wien. Viele Wienerinnen und Wiener stehen vor dem unlösbaren Problem günstigen Wohnraum zu finden, sich die Lebenshaltungskosten nicht leisten zu können und schlittern nicht selten trotz Job in die Armut. „Allein der Anstieg an Mindestsicherungsbeziehern unter den Österreichern macht dies deutlich“, so Gudenus.

Wofür sich Häupl und Co. nun gegenseitig auf die Schultern klopfen, ist Gudenus nicht klar: „Auch wenn Wien per se eine wunderschöne Stadt ist, gibt es politisch zahlreiche Baustellen, die endlich behoben gehören. Sich auf eine unter Konzern-Entsannten durchgeführte Umfrage zu berufen, ist lediglich eine Vorspiegelung falscher Tatsachen!“ (Schluss)

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