LR Gerhard Köfer: „Tempo 100 ist nicht zu rechtfertigen“

Team Kärnten-Landesrat lehnt 100 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Autobahnabschnitt von Wernberg bis Klagenfurt entschieden ab

Klagenfurt (OTS) - „Die geforderte durchgehende 100 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Autobahnabschnitt von Wernberg bis Klagenfurt ist nicht nur aus fachlicher Sicht nicht zu rechtfertigen“, darauf macht heute Landesstraßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer (Team Kärnten) mit dem Verweis auf Expertenmeinungen aufmerksam: „Tempo 100 auf Autobahnen ist beispielsweise aus Verkehrssicherheitsgründen nicht gerechtfertigt, zudem gibt es keine eindeutigen Belege dafür, dass Tempo 100 eine wirkliche und vor allem wahrnehmbare Reduktion des Lärmes mit sich bringen würde. Diese Meinung vertritt unter anderem auch ein großer Kärntner Autofahrerclub.“ Die Lärmschutzmaßnahmen seien, so Köfer weiter, in diesem Bereich bereits mit enormem finanziellem Aufwand errichtet worden. In Bezug auf die ins Treffen geführte Immissionsbelastung belegen Studien, dass bei ca. 130 km/h ein geringerer CO2-Ausstoß produziert wird als bei Tempo 100.“

Köfer fordert heute neuerlich, dass die Tempo 100-Pläne und das damit verbundene Schikanieren der ohnehin leidgeprüften und geschröpften Autofahrer überhaupt ad acta gelegt werden: „Die Entrüstung über dieses Beschränkungsvorhaben ist riesig. Das zeigen beispielsweise die zahlreichen erzürnten Reaktionen von Betroffenen auf Facebook und in weiteren Internet-Foren.“ Sollten die Pläne nicht verworfen werden, kündigt Köfer eine landesweite Unterschriften-Aktion gegen den Tempo 100-Wahnsinn an.

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