Rendi-Wagner - Stronach/Weigerstorfer/Schenk: Lob, aber auch konstruktive Kritik an der neuen Ministerin

Fokus auf den Menschen beibehalten, aber Tierschutz nicht vergessen – Großer Handlungsbedarf beim Thema Gewalt gegen Frauen durch die Flüchtlingswelle

Wien (OTS) - „Viele Anliegen in der Gesundheitspolitik, die vorne anstehen, wurden heute besprochen, da brauche ich nicht mehr näher darauf eingehen“, eröffnete Team Stronach Gesundheitssprecherin Ulla Weigerstorfer ihren Debattenbeitrag zur neuen Gesundheits- und Frauenministerin Rendi-Wagner.  „Aber zwei Bitten möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben. Zum einen sollten wir den Fokus auf den Menschen beibehalten. Wir dürfen den Patienten nicht zur Nummer machen, sondern müssen den Mensch in den Mittelpunkt der Gesundheitspolitik stellen. Zum anderen das Thema Prävention, damit wir lange gesund bleiben können“, so Weigerstorfer. Vermisst habe sie ein Wort zum Thema Tierschutz, für den Rendi-Wagner ebenfalls verantwortlich zeichnet. „Die Wertschätzung Tieren gegenüber ist die Basis unseres Sozialverhaltens. Deshalb meine Glückwünsche nicht nur an die Frauen- und Gesundheitsministerin, sondern auch an die Tierschutzverantwortliche“, so Weigerstorfer.

„Wir sehen bei diesem Tagesordnungspunkt, wie breitgefächert Frauenpolitik ist. Da kommt ein großer Brocken auf Sie zu“, wandte sich Team Stronach Frauensprecherin Martina Schenk an die neue Ministerin. Etwa so wichtige Themen wie die Gehaltsschere, aber auch Gewalt gegen Frauen, wovon mittlerweile jede fünfte Frau in Österreich betroffen sei. Die Eckpunkt seien nicht neu, die wurden auch schon von den Vorgängerinnen im Amt behandelt. „Aber heute sind wir immer noch dort, 20 Jahre nach dem Frauenvolksbegehren“, mahnte Schenk. Im Trubel um ihre Angelobung sei wohl die aktuelle Kriminalitätsstatistik untergegangen, denn „Sie haben nicht angesprochen, dass mit der Flüchtlingswelle auch Gewalt gegen Frauen nach Österreich importiert wird.“ Hier bestehe großer Handlungsbedarf. „Frauen trauen sich am Abend nicht mehr alleine aus dem Haus. Das brauchen wir im Jahr 2017 nicht“, stellte Schenk fest. Wenn Rendi-Wagner den Mensch in den Mittelpunkt stellen will, „so hoffe ich, Sie sehen das für Ihre ganze politische Tätigkeit, denn wir sind hier um für die Bürger zu arbeiten“, erklärte die Team Stronach Mandatarin. 

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