„WELTjournal“ am 15. März über die „Niederlande – rechtspopulistisch oder liberal?“

Auch „WELTjournal +“ zur Wahl in Holland: „Geert Wilders – Der rechte Angstmacher“

Wien (OTS) - Cornelia Vospernik präsentiert am Mittwoch, dem 15. März 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 ein „WELTjournal“ und anschließend um 23.05 Uhr eine „WELTjournal +“-Reportage, die im Zeichen der an diesem Tag stattfindenden Wahlen in der Niederlanden stehen.

„WELTjournal: Niederlande – rechtspopulistisch oder liberal?“ – 22.30 Uhr, ORF 2

Die Spannung in den Niederlanden vor den Wahlen am 15. März ist groß:
Der Rechtspopulist Geert Wilders liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der rechtsliberalen Regierungspartei von Premier Marc Rutte. Wilders hat mit seinem Anti-Islam- und Anti-EU-Kurs zu einer politischen Wende im einstigen Vorzeigeland für Liberalität und Toleranz geführt. Er will alle Moscheen schließen, Grenzen dichtmachen, keine Muslime mehr ins Land lassen. Und Wilders fordert – nach dem Vorbild Großbritanniens – einen Ausstieg aus der EU. Dass seine rechten Parolen ausgerechnet in den Niederlanden auf fruchtbaren Boden fallen, die für ihre Offenheit, ihre fortschrittliche Gleichstellungs- und liberale Drogenpolitik bekannt sind, verwundert viele.

„WELTjournal“-Reporter Alexander Steinbach hat sich auf eine Reise durch die Niederlande begeben und analysiert die politische und gesellschaftliche Ausgangslage vor den Wahlen, die richtungsweisend für ganz Europa werden könnten.

„WELTjournal +: Geert Wilders – Der rechte Angstmacher“ – 23.05 Uhr, ORF 2

Europa könnte bald in ein islamisches Kalifat verwandelt werden, warnt der niederländische Politiker Geert Wilders. Gegen diese Gefahr schlägt er ein radikales Mittel vor: Alle Muslime sollen aus seinem Land ausgewiesen, die Moscheen geschlossen werden. Glaubt man den Meinungsforschern, unterstützt jeder fünfte Niederländer dieses Programm des Rechtspopulisten. Damit könnte er bei den Parlamentswahlen am 15. März eine Mehrheit bekommen. Dass Wilders Regierungschef wird, gilt allerdings als ausgeschlossen. Denn niemand will mit ihm eine Koalition eingehen.

Das „WELTjournal +“ versucht, die Persönlichkeit jenes Mannes zu zeigen, der es wie kein Zweiter versteht, Angst vor Fremden zu schüren. Für seinen Konfrontationskurs mit dem Islam ist er bereit, selbst auf vieles zu verzichten. Wegen zahlreicher Todesdrohungen lebt Wilders seit 13 Jahren unter strengem Polizeischutz und muss regelmäßig die Wohnung wechseln. Immer wieder spielt er auf das Schicksal des niederländischen Regisseurs Theo van Gogh an, der 2004 von einem radikalen Islamisten auf offener Straße ermordet wurde. Er selbst werde den Kampf gegen den Islam „bis zum Tod“ weiterführen, verspricht er seinen Anhängern.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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