- 11.03.2017, 09:36:38
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NEOS: Auch Arbeiterkammer braucht dringend einen Sparkurs
Gerald Loacker: „Die AK-Umlage wächst doppelt so rasch wie die Inflation und muss sofort halbiert werden.“
Nachdem Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl gestern zumindest ein Minimum an Bewegungsbereitschaft gezeigt und eine Beitragssenkung um 20 Prozent angekündigt hat, sieht NEOS-Sozialsprecher nun auch bei der Arbeiterkammer dringenden Handlungsbedarf: „Die WKO-Reformpläne sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein, die Arbeiterkammer unternimmt nicht einmal den Versuch einer Reform. Die großen Kammern sitzen auf hunderten Millionen Euro an Wertpapieren und zahlen ihren Ex-Mitarbeitern fette Zusatzpensionen aus. Da ist noch sehr viel Sparpotential drinnen.“
Loacker sieht eine logische Konsequenz aus der nun angestoßenen Diskussion rund um die WKO-Beitragssenkung: „Für die Arbeiterkammer bedeutet das eigentlich, dass eine Beitragssenkung um 20 Prozent das Mindeste ist, was sie ihren Zwangsmitgliedern schuldet.“ Die AK-Einnahmen seien in den letzten Jahren stets mit dem Doppelten der Inflation gewachsen. Eine Entlastung der Arbeitnehmer sei daher hoch an der Zeit. „NEOS gehen noch einen Schritt weiter und pochen auf eine Halbierung der AK-Umlage“, so Loacker, der zugleich auch an dem langfristigen Ziel festhält, die Zwangsmitgliedschaft abzuschaffen: „Starke Kammern brauchen keinen Zwang - sie müssen durch ihre Leistung überzeugen.“
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