E-Wirtschaft: Österreich braucht ausreichende Reserven an gesicherter Kraftwerksleistung

Winter 2016/17 zeigt aktuelle Probleme des Strommarkts deutlich auf

Wien (OTS) - Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft sieht den heute durch die E-Control aufgezeigten Mangel an flexibler gesicherter Leistung im heimischen Kraftwerkspark im Winter 2016/17 als Alarmsignal und Bestätigung der Position von Oesterreichs Energie. „Der kalte Winter hat erstmals deutlich gemacht, wie stark Österreich bezüglich Versorgungssicherheit bereits vom Ausland abhängig ist“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie. Oesterreichs Energie fordert in der Stromstrategie „Empowering Austria“ eine Absicherung für die hoch effizienten und flexiblen thermischen Einheiten im Land und eine klare Zukunftsplanung.

Thermische Kraftwerke sind unverzichtbar, wie dies im Jänner 2017 erneut sichtbar und auch seitens der Regulierungsbehörde öffentlich ausgesprochen wurde, so Schmidt. Österreich brauche noch für Jahrzehnte mindestens 15 Prozent Strom aus thermischen Anlagen, um die Versorgung zu sichern. Schmidt: „Das hat auch Prof. Brauner diese Woche im Rahmen unseres Trendforums überzeugend dargelegt.“

Die dafür benötigte Kraftwerkleistung muss ihrer Bedeutung entsprechend honoriert werden. Schmidt: „Wir halten eine strategische Reserve für richtig, damit die benötigte Kraftwerksleistung auch bei ungünstigem Marktumfeld längerfristig bereitgehalten werden kann, um Knappheitssituationen auszugleichen.“ Einen entsprechenden Rahmen sollte die im Juni geplante Energie- und Klimastrategie vorsehen.

Informationen zum Oesterreichs Energie Trendforum finden Sie unter:
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