SWV – Margreiter: „Wir stellen uns hinter die Arbeiterinnen der Zukunft“

Immer mehr Einzelnunternehmerinnen im Sozial- und Gesundheitswesen

Wien (OTS) - „Die Zahl der Einzelkämpferinnen in der Wirtschaft wächst“, sagt Doris Margreiter, Bundesfrauenvorsitzende des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Österreich (SWV) über die wachsende Anzahl der weiblichen Gründerinnen. Sie sind „die Arbeiterinnen der Zukunft“ und freut sich darüber, dass sich Bundeskanzler Christian Kern auf die Seite der kleinen Selbstständigen stellt. „Das lässt Hoffnung aufkommen“, so die SWV-Frauenvorsitzende.

Aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsauskunftei CRIF geht hervor, dass im Jahr 2016 die Hälfte der 98.500 neu eingetragenen Einzelunternehmen von Frauen gegründet wurde (55,6 Prozent). Die Studie belegt auch, dass es die meisten Gründungen im Gesundheits-und Sozialwesen gab. „Wer kennt sie nicht, die mobile Friseurin, die Fußpflegerin oder die 24-Stunden-Pflegerin, sie sind alle Einzelkämpferinnen in Branchen, in denen der Verdienst - wie auch in unselbstständigen Dienstverhältnissen - schlecht dotiert sind, womit die Einkommensschere auch bei den Unternehmerinnen weiter auseinanderklafft“, stellt Margreiter fest.

„Aus vielen Gesprächen mit Einzelunternehmerinnen wird schnell klar, dass Frauen vor allem aufgrund fehlender Flexibilität und wegen schlechterer Einkommensverhältnisse den Schritt in die Selbstständigkeit wagen“. Daher unterstützt Margreiter die von Bundeskanzler Christian Kern im Plan A geforderten Maßnahmen, wie einen Mindestlohn von 1.500 Euro, Lohntransparenz, Quoten in der Privatwirtschaft und den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem 1. Lebensjahr einzuführen. (Schluss)

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