„matinee“ am 12. März: Doku „Mozart und Da Ponte“ und Bartabas’ Pferdeballett-Aufzeichnung von der Mozartwoche 2017

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Wolfgang Amadeus Mozart war Neuem und Unkonventionellem gegenüber stets aufgeschlossen. Diese Abenteuerlust teilte er mit seinem Lieblingslibrettisten Lorenzo Da Ponte. Die von Clarissa Stadler präsentierte „matinee“ am Sonntag, dem 12. März 2017, um 9.05 Uhr in ORF 2 wirft mit der Dokumentation „Musikalisch – Kulinarisch:
Mozart und Da Ponte“ einen Blick auf das Schaffen des Komponisten und seine Zeit und beleuchtet dazu den historischen Hintergrund der Opernwerke des Erfolgsduos. Neue Wege geht auch der französische „Pferde-Choreograf“ Bartabas: Zu den Klängen von Mozarts „Requiem“ ließ er im Rahmen der „Mozartwoche 2017“ in der Salzburger Felsenreitschule Pferde tanzen und Amazonen reiten und erzeugte so mit Chor und Orchester ein sinnliches Spektakel der Sonderklasse, wie die TV-Aufzeichnung „Bartabas in Salzburg – Mozarts Requiem als Pferdeballett“ (9.35 Uhr) zeigt. Den ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ (10.30 Uhr) mit Berichten und Tipps zum aktuellen kulturellen Geschehen.

„Musikalisch – Kulinarisch: Mozart und Da Ponte“ (9.05 Uhr)

In der Dokumentation von Georg Madeja steht die einzigartige künstlerische Verbindung zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und seinem Librettisten Lorenzo Da Ponte im Mittelpunkt, die einst in einer Wiener Freimaurerloge aufeinandertrafen. Aus dieser Verbindung ist innerhalb von nur vier Jahren die erfolgreiche Opern-Trias „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ hervorgegangen. Beide Männer führten ein außergewöhnliches Leben, das – besonders auf Reisen – Abenteuer und Genuss versprach, aber auch Ungemach und wenig Idylle bedeuten konnte. Ihre Liebe zu den Frauen und zu den kulinarischen Genüssen ihrer Zeit haben die Künstler in ihren gemeinsamen Werken verewigt. Der Film folgt den Spuren von Mozart und Da Ponte von Venedig und Görz über Wien nach Salzburg und Prag und erinnert an die Rezepte von Mozarts Leibgerichten.

„Bartabas in Salzburg – Mozarts Requiem als Pferdeballett“ (9.35 Uhr)

Die Mozartwoche 2017 hat Wolfgang Amadeus Mozarts „Requiem“ einem einzigartigen Meister seines Fachs zur szenischen Umsetzung anvertraut: dem französischen Pferdekünstler und Theatermacher Bartabas und seinem Team der Académie équestre de Versailles.
2015 war Bartabas erstmals mit seiner Kompanie bei der Mozartwoche zu Gast, um Mozarts Kantate „Davide penitente“ in der Felsenreitschule in Szene zu setzen, nun widmet er sich Mozarts Meisterwerk der Sakralmusik. Die sogenannten „Rossballette“, also das Zusammenspiel von Musik und tanzenden Pferden, blicken vor allem in Österreich auf eine bis ins 17. Jahrhundert reichende Tradition zurück. Das Requiem als Choreografie für Pferde stützt sich allerdings auch auf den Gedanken, dass in den Überlieferungen vieler Kulturen Pferde die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits geleiten.
Die Kunst Bartabas’ lässt sich kaum kategorisieren – Pferde und Menschen, Musik, Bewegung, Licht und Kostüme verschmelzen zu einem poetischen Gesamtkunstwerk. Die einzigartige Atmosphäre der Felsenreitschule unterstreicht das equestrische Spektakel und stellt jene unkonventionellen Protagonisten ins Rampenlicht, für die diese Stätte vor mehr als drei Jahrhunderten errichtet worden ist: die Pferde. Marc Minkowski, der scheidende Intendant der Mozartwoche, steht am Pult der Musiciens du Louvre und des Salzburger Bachchores. Als Solisten wirken Genia Kühmeier, Elisabeth Kulman, Julien Behr und Charles Dekeyser. Für die Bildregie zeichnet Andy Sommer verantwortlich.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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