KO Hirz: Nicht der Profit fährt mit Blaulicht ins Krankenhaus, sondern der Rettungswagen

Mit neuem Vergabegesetz droht Zerschlagung des Rettungssystems - Das Rettungswesen darf nicht der Profitmaximierung dienen

Linz (OTS) - „Die Rettungsorganisationen helfen uns, rund um die Uhr. Jetzt müssen wir Rettungsorganisationen helfen, mit unserer Stimme und Unterstützung. Denn das gesamte Rettungssystem, das für das Gemeinwohl unverzichtbar ist, ist in Gefahr. Die anstehende Privatisierung wesentlicher Leistungen und damit Profitmaximierung könnten dazu führen, dass die Rettungsorganisationen die gewohnte und so wichtige Versorgung nicht mehr finanzieren und damit nicht mehr leisten können. Das darf nicht passieren, es geht um das Wohl, die Gesundheit und das Leben der Menschen“. Mit deutlichen Worten warnt der Klubobmann der Grünen OÖ LAbg. Gottfried Hirz – selbst RK Sanitäter- vor den Folgen des geplanten neuen Vergaberechts. Hirz appelliert eindringlich die Petition des Roten Kreuzes zu unterstützen, die eine Absicherung des derzeitigen Rettungssystems einfordert.

Es liegt derzeit ein Gesetzesentwurf im Parlament zur Vergabe öffentlicher Aufträge. Geschieht diese Neuregelung nicht umsichtig, könnte das Rettungsverbundsystem zerschlagen werden. Denn gerade im Krankentransport wittern vermehrt kommerzielle Anbieter den großen Gewinn. Die Rettungsorganisationen sind aber ist keine kommerziellen Unternehmen, nicht auf Gewinn aus, sondern gemeinnützig und am Bedarf der Menschen orientiert. „Nimmt man den Rettungsorganisationen die wichtigen Einnahmequellen weg, können sie die anderen Aufgaben nicht mehr wie bisher leisten – das ist eine ganz einfache Rechnung. Gerade für die ländlichen Bereiche in Oberösterreich wäre dies fatal. Derzeit gibt es keine unversorgten Landstriche, das wird nicht mehr haltbar sein“, schlägt Hirz Alarm.
Hirz: „Das Rettungswesen darf nicht der Profitmaximierung dienen. Es sind nicht die marktwirtschaftlichen Instrumente, die sich tagtäglich um die Gesundheit und das Wohlergehen unzähliger Menschen kümmern. Es ist das Rettungswesen, mit seinen abertausenden, bestens ausgebildeten und höchst engagierten HelferInnen. Es ist ein System, dass eingespielt, bestens bewährt und in unserer Gesellschaft unverzichtbar ist. Das darf um keinen Preis aufs Spiel gesetzt werden“.

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