Stronach/Lugar: Objektive Berichterstattung ist Basis einer Demokratie

Immer wieder Fälle von tendenziöser Berichterstattung durch ORF – Bürger müssen sich auf unabhängige Infos verlassen können

Wien (OTS) - „Das soll kein „ORF-Bashing“ sein, aber objektive Berichterstattung ist wichtig in einer Demokratie. Aber leider lässt der ORF immer wieder durch tendenziöse Berichterstattung Ausgewogenheit und Objektivität vermissen“, kritisierte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar anlässlich einer Pressekonferenz zur Entscheidung der Medienbehörde KommAustria zum „Plem-Plem-Sager“ des Politologen Filzmaier. Dieser hatte sich nach dem ORF-Sommergespräch 2016 abfällig über den Parteigründer und Großindustriellen Frank Stronach geäußert. „So etwas darf im öffentlich rechtlichen Fernsehen nicht vorkommen“, so Lugar. Es sei außerdem beschämend, dass sich die Moderatorin Lou Lorenz-Dittlbacher danach nicht von den Aussagen Filzmaiers distanziert habe.

„Auf Beschwerden von unserer Seite wurde nicht reagiert. Nach der Entscheidung der KommAustria muss der ORF das jetzt aber“, so Lugar. Leider gebe es öfter Vorfälle, die das Objektivitätsgebot des ORF vermissen lassen. Lugar erinnerte an gängige Interview-Praktiken des ORF, „wo in die Fragen einfach Unterstellungen reingebracht werden und dann in der Antwort einfach das Wort abgedreht wird.“ Negativ sei der ORF auch in der Berichterstattung über die Flüchtlingskrise aufgefallen. „Hier ist keine einzige Oppositionspartei zu Wort gekommen. Das ist nicht im Sinne der Objektivität“, mahnte Lugar. Der Bürger lebe von Information und er müsse sich darauf verlassen können, dass diese unabhängig und objektiv sei.

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