30.000 Personen verfolgten Bundeskanzler Kern im SWV-Livestream

Wien (OTS) - Wien (OTS) - Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien hat zum KMU-Gipfel mit Bundeskanzler Christian Kern eingeladen und das Odeon Theater war mit über 400 Unternehmerinnen und Unternehmern zum Bersten gefüllt.
Der SWV Wien konnte nicht alle Ticketwünsche erfüllen und setzte erstmals auf einen Facebook-Livestream, den weitere 30.000 Unternehmerinnen und Unternehmer auf der SWV Wien Facebook-Seite verfolgten.

BK Kern und die österreichischen Start-Ups und Kleinunternehmen, das passt.
Der Kanzler bewies in seiner Keynote und im Talk mit der SWV Wien-Geschäftsführerin Katharina Schinner rasch, dass er über die Sorgen und Nöte der österreichischen Klein- und Mittelbetriebe sehr genau Bescheid wisse. Er sprach über bereits Umgesetztes wie den Beschäftigungsbonus, das Start-Up- und KMU-Paket und über 5 Mrd. Investitionen in die Infrastruktur, die vor allem KMU zugutekommen sollen.
Das sei ihm aber viel zu wenig. Bürokratische Erleichterungen bei der Gründung, Vereinfachungen der Gewerbeordnung und der Sozialversicherungen, Verbesserungen beim Vergabe- und Privatkonkursrecht sowie eine Entlastung der Ein-Personen-Unternehmen und KMU müssen langfristig folgen. Ginge es nach ihm, wäre das alles bereits geschehen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer dankten es ihm mit viel Applaus und zeigten sich nach der Publikumsdiskussion darüber begeistert, dass der Bundeskanzler jede Frage sachlich und seriös beantwortete. „Der Kanzler ist äußerst gut informiert und geht sehr genau auf die Fragen der Unternehmerinnen und Unternehmer ein, das ist erfreulich.“, so ein IT-Dienstleister.

SWV Wien-Präsident Fritz Strobl bot dem Bundeskanzler seine Unterstützung an und zeigte auf, wie oft die Ideen des SWV Wien für mehr Fairness und soziale Absicherung für EPU und KMU im Wirtschaftsparlament durch den ÖVP-Wirtschaftsbund abgeschmettert wurden. "Es ist schade, dass hier auf den Rücken der Unternehmerinnen und Unternehmer Lobbying für Großunternehmen und einzelne Branchen betrieben wird. Viele arbeiten am Rande des Existenzminimums und gehen trotz Krankheit nicht zum Arzt wegen des 20 prozentigen Selbstbehalts. Viele Alleinerziehende müssen Kredite aufnehmen, um in den ersten Jahren halbwegs auszukommen. Das sind Bedingungen, die alles andere als unternehmerInnenfreundlich sind. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband tritt hier als Interessensvertreter der Selbstständigen auf."

BK Kern betonte, er sehe diese Ungerechtigkeiten und er sei entschlossen, sie zu beseitigen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer könnten sich darauf verlassen, dass sie mit ihm eine starke Stimme für mehr Gerechtigkeit und Fairness haben. Die Bevorzugung internationaler Großkonzerne und von Billigstanbietern, die Lohndumping mit Arbeitskräften aus den Osten betreiben, müsse ein Ende haben.

Aufgrund des großen Erfolges möchte der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien das Format des KMU-Gipfels ausbauen, um noch stärker mit den Unternehmerinnen und Unternehmern in Dialog zu treten, auch auf die digitale Kommunikation wird weiter gesetzt. Mit dem Prozess „SWV-Visionen 2025“ arbeitet der SWV Wien bereits jetzt an den Herausforderungen für die Wirtschaft der Zukunft. „Gerade bei der digitalen Transformation benötigen die Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung, aber auch die Rahmenbedingungen müssen rasch international wettbewerbsfähig werden, Schlagwort Senkung der Lohnnebenkosten. Der SWV Wien wird mit den Unternehmerinnen und Unternehmern gemeinsam daran arbeiten. Alle sind herzlich willkommen mitzumachen und Ideen und Vorschläge einzubringen. Der SWV Wien wird weiterhin den Dialog mit dem Bundeskanzler im Sinne der Unternehmerinnen und Unternehmer führen.“, so abschließend die Geschäftsführerin Katharina Schinner.

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