FPÖ-Darmann /Leyroutz: Mehr Fairness für Kärntner Mieter und Häuslbauer

FPÖ hat Dringlichkeitsanträge zur Einführung eines „Häuslbauer-Bonus“ und zur Änderung der Wohnbauförderung NEU eingebracht, um Wohnen wieder leistbar zu machen

Klagenfurt (OTS) - Anlässlich der heutigen, von den Freiheitlichen beantragen, „Aktuellen Stunde“ im Kärntner Landtag zum Thema „Mehr Fairness für Mieter und Häuslbauer – Wohnbauförderung NEU“ erklären der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann Landesrat Mag. Gernot Darmann und Klubobmann Mag. Christian Leyroutz: „Wir wollen endlich Lösungen für wirklich leistbares Wohnen umsetzen“. Die derzeitigen Zinsniveaus, die hohen Auflagen und die für Bürger unverständlichen Richtlinien würden die Wohnbauförderung uninteressant machen. „Wir brauchen eine einfache und unbürokratische Förderung, damit wieder mehr Eigentum geschaffen wird“, hält Darmann fest. Mittels Dringlichkeitsanträgen fordern die Freiheitlichen eine rasch umsetzbare Lösung für Kärntner Häuslbauer sowie mehr Transparenz bei den Wohnbaugenossenschaften und Änderungen des Wohnbauförderungsgesetzes.

Leyroutz erläutert: „Mit unserem Antrag wollen wir in Kärnten analog zum Handwerkerbonus im Bereich des privaten Eigenheimbaus einen nach Einkommen gedeckelten ‚Häuslbauerbonus‘ einführen“. Die Häuslbauer müssten dazu offizielle Rechnungen vorlegen und würden dann eine Direktförderung bekommen. „Das hat den Vorteil, dass einerseits keine schwierigen Darlehensvorgaben erfüllt werden müssen und gleichzeitig auch die Bauwirtschaft gefördert wird“, ist Leyroutz überzeugt.

Ein weiterer Dringlichkeitsantrag solle mehr Transparenz bei den Wohnbaugenossenschaften hinsichtlich Rücklagenstand und Leerstandsentwicklung der Wohnungen bringen. Um die bis dato schwer vermittelbaren Wohnungen wieder attraktiv zu machen, sollen die Wohnbaugesellschaften jene Rücklagen, welche sie sich durch die um 25 % reduzierte Rückzahlung von Landesdarlehen erspart haben, umgehend für die Revitalisierung von Wohnungen investieren und zudem ein aktives Leerstands-Management betreiben. „Angesichts der Kritik des Rechnungshofes soll zukünftig die Möglichkeit der vorzeitigen Tilgung von Wohnbauförderungsdarlehen nur noch Privaten eingeräumt werden“, erläutert Leyroutz eine weitere in diesem Antrag enthaltene Forderung.

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