Aus für Nestle-Standort Linz: Gewerkschaft fordert umfassenden Sozialplan

Schweizer Großkonzern erwirtschaftet Gewinne auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen

Wien (OTS) - Heute, Dienstag, hat Nestle bekannt gegeben, dass die letzte Nestle-Produktionsstätte in Österreich im März 2018 geschlossen werden soll. Fast 130 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz. „Nestle hat im Jahr 2016 einen Reingewinn von 8,9 Milliarden Franken erwirtschaftet und angekündigt die Dividende für Aktionäre zu erhöhen. Anscheinend erwirtschaftet Nestle seine Profite auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen und entzieht sich einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung“, so der PRO-GE Branchensekretär Gerhard Riess. Er fordert einen umfassenden Sozialplan für die betroffenen Beschäftigten. *****

„Nestle-Chef Ulf Mark Schneider hat im Februar ein Sparprogramm von 500 Millionen Franken angekündigt. Anstatt bei Managergehältern und -boni zu sparen, sind die Arbeiterinnen und Arbeiter die Leidtragenden. Wir hoffen, dass Nestle bei der Abwicklung des Werks in Linz zumindest Fairness zeigt und dafür sorgt, dass die Beschäftigten finanziell entschädigt werden und gute Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten“, sagt Riess. (Schluss)

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