Niedermühlbichler: FPÖ-Parteitags-Inszenierung in Kärnten ist, als würde die Atomindustrie in Tschernobyl tagen

Strache bringt die übliche Wehleidigkeit, die üblichen Kalauer und wie immer die Selbstdarstellung als Opfer

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler hält am Samstag in Reaktion auf den FPÖ-Bundesparteitag in Klagenfurt und die Rede von Parteiobmann H.C. Strache fest: „Es ist mutig bis unverschämt, dass sich Strache nach Kärnten traut. Das ist gerade so, als ob die Atomindustrie ihre Jahreshauptversammlung in Tschernobyl abhalten würde.“ Zur Performance des FPÖ-Obmanns erklärte Niedermühlbichler gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass Altpolitiker Strache nichts Innovatives zu bieten habe: „Die übliche Wehleidigkeit, die üblichen Kalauer, nichts Neues und immer diese Selbstinszenierung als Opfer im Kampf gegen das System, was immer das auch ist.“****

Niedermühlbichler stellt klar: „Strache lebt in der Vergangenheit, er trauert immer noch der Bundespräsidentenwahl nach, als er einen seiner stärksten innerparteilichen Widersacher nicht in die Hofburg abschieben konnte. Die geradezu beschwörenden Worte über die Einigkeit innerhalb der FPÖ sind genau darauf zurückzuführen – herbeireden lässt sich das aber nicht.“ 

Als einen „Akt der Verzweiflung“ sieht Niedermühlbichler auch das hartnäckige Ignorieren von Fakten, etwa wenn es um Kärnten geht. „Landeshauptmann Peter Kaiser und sein Team sind erfolgreich, sie haben Kärnten vor der Pleite gerettet, nachdem die Blauen das Land mit dem Hypo-Desaster an den Abgrund geführt haben“, erinnerte Niedermühlbichler. „Alleine dass Strache wieder und wieder gegen die Slowenen in Kärnten wettert, zeigt seine ewiggestrige Haltung, während Kaiser für Modernität und Demokratie steht“, betonte Niedermühlbichler. 

Sich als die Partei zu bezeichnen, die für Verlässlichkeit steht und keine Bocksprünge macht, ist ein weiterer Beweis für „Straches Tunnelblick“, der mit der Realität aber nichts zu tun habe. „Ich erinnere nur an den Schlingerkurs in der Verteidigungspolitik. Mal ist die FPÖ für eine Europäische Armee, mal dagegen. Heute betonte Strache dann wieder, man wolle sich keinesfalls einem Militärbündnis anschließen. Was gilt denn da nun?“, so Niedermühlbichler. Ganz ähnlich sei das Verhältnis der FPÖ zur Europäischen Union. „Will man nun dabei sein, oder nicht? Diese Frage kann nicht einmal Strache selbst schlüssig beantworten – das aber verlässlich“, sagt Niedermühlbichler.   

„Die FPÖ hat wieder einmal gezeigt, dass sie keine einzige wirkliche Lösung für Österreich hat und durch Planlosigkeit auffällt. Im Gegensatz zu Bundeskanzler Christian Kern, der genau weiß, was gut für Österreich ist und das auch umsetzt – eins zu eins jeden Punkt des neuen Regierungsprogramms“, sagt Niedermühlbichler. (Schluss) up/hu

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