„Arbeiten für Österreich!“ (1) – Schieder: Technologischer Wandel soll Arbeitsbedingungen verbessern

LH-Stv. Schickhofer: „Alle Steirerinnen und Steirer sollen Perspektive auf einen guten Arbeitsplatz haben“

Wien (OTS/SK) - „Die Sozialdemokratie stellt sich nicht nur die Fragen der Zukunft, sie beantwortet sie auch. Dabei ist es uns wichtig, die politische Agenda nicht nur im Parlament zu behandeln, sondern sie auch in die Regionen zu bringen und vor Ort zu diskutieren – dass das auch breit gewünscht ist, zeigt der volle Saal hier in Bruck an der Mur“, freute sich SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder heute, Freitag, anlässlich der Veranstaltung „Turbo für den Jobmotor“ im Rahmen der Bundesländertour „Arbeiten für Österreich!“. „Durch technologische Entwicklungen wandelt sich unser Verhalten als KonsumentInnen und NutzerInnen, unsere Lebensweise – aber auch unsere Arbeitswelt. Als gestaltende politische Kraft müssen wir diesem Wandel Rechnung tragen. Wir müssen den Zugang zu jenem Wissen ermöglichen, wie mit dieser Technologie umgegangen werden kann. Und wir müssen sicherstellen, dass dieser Wandel zu Verbesserungen für die arbeitenden Menschen führt. Fortschritt und Digitalisierung brauchen eine soziale Agenda“, hielt Schieder fest. ****

Dieser Wandel sei kein neues Phänomen in der Menschheitsgeschichte. Jedoch wurden und werden Veränderungen kurzlebiger, der Druck, sich anzupassen, zu lernen, um sich in der Lebens- und Arbeitswelt zurechtzufinden, steigt. „Hätte man einen Römer zur Zeit Hannibals im zweiten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung eingefroren und 600 Jahre später aufgetaut, so hätte er nahtlos weiterleben und arbeiten können. In der damaligen Arbeitswelt, in der Produktion, hätte sich nicht viel verändert“, erklärt Schieder. Anders würde es einer Frau wie seiner eigenen Großmutter ergehen, denn innerhalb ihres Lebens, von Beginn bis Ende des 20. Jahrhunderts, hat sich viel getan. „Es gab mehrmals politische Wandel, die Gleichstellung von Frauen wurde schrittweise vorangetrieben und die Produktionswelt hat sich völlig verändert“, fasst Schieder zusammen. „Wie sich technologischer Wandel in der Industrie niederschlägt, habe ich selbst zu spüren bekommen: Als Schüler und Student habe ich in der VOEST Alpine gearbeitet. Als ich vor wenigen Jahren einen Betriebsbesuch unternahm, habe ich die Maschinen kaum wieder erkannt“, so Schieder.

Wenn nun das steirische Neujahrsbaby Jan aufwächst, wird er selbst den Wandel der Gesellschaft miterleben. „Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Jan die beste Bildung erhält, seinen Weg gehen und dabei die Vorteile von Digitalisierung und Fortschritt nutzen kann“, resümiert Schieder. 

„Wir brauchen Arbeitsplätze, von denen die Menschen leben können. Das hat absolute Priorität für uns. Vor allem die Stärkung der Obersteiermark – unsere industrielle Perle – hat für mich Priorität. Daher tun wir alles, um das neue Stahlwerk der Voestalpine nach Kapfenberg zu holen. Da können sich die Kapfenbergerinnen und Kapfenberger und das ganze Mürztal auf uns verlassen. Wir haben das modernste Tunnelforschungszentrum nach Eisenerz geholt. Und jetzt holen wir das modernste Stahlwerk der Welt nach Kapfenberg. Alle Steirerinnen und Steirer, vor allem die jugendlichen, sollen Perspektive auf einen guten Arbeitsplatz haben - besonders in unserer Obersteiermark.“ (Forts.) bj/kg

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