VOR zur Kritik anlässlich Rechnungshofbericht: Nutzen der Fahrgäste im Fokus

Rechnungshof attestiert Zweckmäßigkeit, bereits umgesetzte Empfehlungen zeigen: VOR ist auf dem richtigen Weg für Fahrgäste und Steuerzahler!

Wien/St. Pölten/Eisenstadt (OTS) - Der heute veröffentlichte Bericht des Rechnungshofes zum Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) wird zum Anlass für völlig unangebrachte Kritik genommen.
VOR dankt dem Rechnungshof, dass sich die Experten auf einer sehr konstruktiven Ebene mit der komplexen Thematik der Verkehrsorganisation befasst haben. Vielerorts wird VOR Zweckmäßigkeit attestiert, insbesondere was die Vergabe von Verkehrsdienstleistungen anbelangt. Eine Reihe von Rechnungshof-Empfehlungen, welche sich aus dem Prüfzeitraum 2010 bis 2014 ergeben, wurde bereits umgesetzt.

Zur Kritik mancher stellt VOR richtig: Wer den Bericht aufmerksam liest weiß, dass die beiden unterschiedlichen Tarifsysteme (VOR und VVNB) bereits mit der VOR-Tarifreform Mitte 2016 abgeschafft wurden. Auch die Managements der beiden Verbünde (VOR und VVNB) wurden bereits 2012 zusammengelegt. Auch andere Empfehlungen des Rechnungshofes, wie Ausschreibungen im Regionalbusbereich wurden bereits erfolgreich umgesetzt.

Die Verkehrsverbund Ost-Region GmbH (VOR) wurde vom Österreichischen Bundesrechnungshof für die Periode 2010 bis 2014 auf Rechtmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit der Aufgabenerfüllung geprüft. Das Prüfergebnis liegt vor, die Empfehlungen des Rechnungshofes wurden von VOR zum Großteil bereits umgesetzt bzw. befinden sich gerade in der Umsetzungsphase:

--> Managements von VOR und VVNB wurden 2012 zusammengelegt, die von manchen kritisierte Doppelgleisigkeiten gibt es schlicht nicht.

--> Die Tarifsysteme von VOR „alt“ und VVNB wurden Mitte 2016 zusammengelegt, ein einheitlicher Tarifverbund damit Realität. VOR ist in dieser bundesländerübergreifenden Koordination zugunsten der Fahrgäste Vorreiter in Österreich.

--> Öffentliche Ausschreibungen im Regionalbusbereich werden ebenfalls seit 2012 gebietsweise durchgeführt. 6 derartige Ausschreibungen wurden bereits abgeschlossen, der Rest befindet sich plangemäß in der Umsetzungsphase – bis 2020 wird der öffentliche Regionalbusverkehr in der gesamten Ostregion öffentlich ausgeschrieben sein. Der Rechnungshof stellt dazu fest: „Die erste Phase der wettbewerblichen Vergabe wirkte sich überwiegend positiv auf das Preis-Leistungsverhältnis aus“.

Wenn in mancherlei Kritik aus dem Zusammenhang gerissen zitiert und kritisiert wird, VOR weise jährliche Fehlbeträge auf, schreibt also keine Gewinne, dann sei klar gestellt: Es geht hier (auch) um eine soziale und verkehrspolitische Verantwortung (Umweltaspekte fließen ebenso ein wie standortpolitische). „Wir verschreiben uns konsequent der wirtschaftlichen Effizienz in der Organisation des öffentlichen Verkehrs und bedanken uns für Empfehlungen des Rechnungshofes dort, wo sie helfen, Effizienz zu steigern. Der öffentliche Verkehr als Teil der Daseinsvorsorge ist jedoch nicht allein durch betriebswirtschaftliche Kennzahlen bewertbar. Die vom Rechnungshof attestierten erzielten Fahrgaststeigerungen der letzten Jahre zeigen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind“, so die VOR Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Thomas Bohrn. Die NEOS-Kritik an Jahresfehlbeträgen könnte konsequenterweise nur durch eine empfindliche Rücknahme des Angebotes und/oder exorbitant höhere Tarife umgesetzt werden.

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