Kurt Wagner (SPÖ) ad ÖVP: Es reicht nicht, am Sonntag in der Kirche zu sitzen – gute Menschen erkennt man an ihren Taten

Wien (OTS/SPW-K) - Klare Worte in der Diskussion um die Mindestsicherung findet Kurt Wagner, Landtagsabgeordneter der SPÖ Wien, heute im Zuge des Wiener Landtags.

„Es wäre falsch, den Schwächsten unserer Gesellschaft diese wichtige Unterstützung zu kürzen. Die bedarfsorientierte Mindestsicherung ist da notwendig, wo keine andere Unterstützung mehr möglich ist. Ein sozialer Kahlschlag bei dieser wichtigen Sicherung ist für uns nicht vorstellbar. Wir wollen gesicherte Verhältnisse“, stellt Kurt Wagner klar.

Die Mehrheit der MindestsicherungsbezieherInnen bekommt nur eine Teilunterstützung, weil sie von dem Geld, das sie verdient, nicht leben kann, erläutert Wagner. „Hier gilt es, Arbeitgeber in die Pflicht zu nehmen und dafür zu sorgen, dass ArbeitnehmerInnen faire Löhne erhalten“, sagt Wagner.„Diesbezüglich erwarte ich mir eine gewisse Bewegung. Es reicht nicht, sich am Sonntag in die Kirche zu setzen. Gute Menschen erkennt man an ihren Taten", so Wagner in Richtung ÖVP.  

Zwtl.:  Wir brauchen eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung= 

Der SP-Landtagsabgeordnete Kurt Wagner verweist auf die ungleiche Einkommensverteilung, die es auszugleichen gilt. „Wenn wir uns die Vermögens- und Einkommensverteilung ansehen, sehen wir, dass ein bis drei Prozent der Menschen mehr als die Hälfte des Volksvermögens besitzen. Hier von Gerechtigkeit zu sprechen, ist Irrsinn“, erläutert Wagner. Und weiter: „Es braucht endlich eine gerechte Einkommens- und Vermögenspolitik.“   

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