Marina Hanke (SPÖ): Wien und vor allem Österreich brauchen einen modernen Umgang mit straffällig gewordenen Jugendlichen

Eigene und moderne Jugenddepartements notwendig

Wien (OTS/SPW-K) - In der heutigen Landtagssitzung fordert der Wiener Landtag einen sinnvollen Umgang mit straffällig gewordenen Jugendlichen. „Wir haben die letzten Jahre von Misshandlungen, Vergewaltigung bis hin zu Selbstmord vieles aus Österreichs Jugendhaft gehört. Nach Bekanntwerden dieser Ereignisse hat Justizminister Brandstetter eine ExpertInnengruppe eingesetzt, deren Erkenntnis klarer nicht sein könnte: Wien und vor allem Österreich brauchen eine moderne Justizanstalt samt eigenen Jugenddepartement“, von etlichen dieser Vorhaben wurde seitens des Justizministeriums allerdings wieder Abstand genommen, sagt die Jugendsprecherin der SPÖ Wien, Marina Hanke.

Zwtl.: Resozialisierung statt Strafe

„Niemand hat etwas davon, wenn Jugendliche geschädigt oder sogar traumatisiert aus der Haft entlassen werden“, sagt Hanke. Und weiter: „Wir wollen Jugendliche, die in die Kriminalität geschlittert sind, wieder in die Gesellschaft zurückholen.“ Dabei hat sich herausgestellt, dass eine Unterbringung in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften am sinnvollsten ist: „Doch hier fehlt leider das entsprechende Angebot. Lediglich drei Jugendliche in Wien wurden einer solchen zugewiesen.“ Hanke appelliert abschließend an den Justizminister, die notwendigen Reformen im Bereich der Jugendhaft umzusetzen

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
(01) 4000-81 922
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10009