FPÖ-Schütz: Wien lässt Mitarbeiter immer öfter im Regen stehen

Arbeit wird nicht angemessen wertgeschätzt

Wien (OTS) - „Im gestrigen Gemeinderat und heutigen Landtag hätte die Wiener Stadtregierung ihre Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber zeigen können. Aber alle entsprechenden Anträge wurden bedauerlicherweise abgelehnt“, stellt die Freiheitliche Personalsprecherin, LAbg. Angela Schütz, enttäuscht fest. 

Zwar lassen SPÖ und Grüne keine Gelegenheit aus, den Mitarbeitern dieser Stadt zu erklären, dass sie alles für sie tun und nur sie ein Garant für ihre Jobs sind, tatsächlich aber nutzt die Stadt die Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter bis zuletzt mit immer höheren Anforderungen und Aufgaben schlicht und einfach aus. „80 Prozent aller Pensionierungen von Amtswegen passieren auf Grund von psychischer und physischer Überlastung oder Burnout“, merkt Schütz an.  

So hat die Stadtregierung zum Beispiel mit den Mitarbeitern im Krankenanstaltenverbund KAV im Juni 2016 neue Zulagen ausverhandelt und versprochen, diese bis 1.12.2016 auszubezahlen. Bis dato warten aber noch immer rund 20.000 Bedienstete auf diese Zahlung, die jetzt angeblich erst gegen Sommer 2017 erfolgen soll. Der freiheitliche Antrag, diese mit einer entsprechenden Entschuldigung schnellstens rückwirkend auszuzahlen, wurde mit der Begründung, „was wir versprochen haben werden wir schon einlösen“, abgelehnt. „Offensichtlich lebt hier die Stadtregierung nach dem Motto, ‚wir entscheiden, wann wer was bekommt‘, stellt sich Schütz vor die Betroffenen. 

„So stellen wir uns eine Wertschätzung gegenüber Bediensteten, die ihren Teil der Vereinbarung in Form von Leistung bereits erbracht haben, nicht vor“,  kritisiert Schütz. 

Die Diskriminierung der pensionierten Landesbeamten der Stadt Wien, die den Pensionshunderter bis heute nicht erhalten haben, ist überhaupt als Skandal zu sehen. Der entsprechende FPÖ-Antrag wurde natürlich mit rot-grüner Mehrheit abgelehnt. Ebenso abgelehnt wurde auch ein Abänderungsantrag auf 1,5 Prozent mehr Gehalt sowie die Forderung, die Gehaltserhöhung auch den Ärzten des KAV Schemas II und IV auszubezahlen, die nun schon das zweite Jahr in Folge um eine Gehaltsanpassung umfallen.  

„Alles in allem sehen wir im wertschätzenden Umgang mit den Bediensteten dieser Stadt  - freundlich ausgedrückt - noch ‚Luft nach oben‘. Denn die angebliche Wertschätzung muss jetzt einen finanziellen Niederschlag finden“, so Schütz abschließend.

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