„Thema“ am 6. März: Missbrauch im Kindergarten?

Außerdem zum Weltfrauentag: Die Holaubek-Mädels – 50 Jahre Polizistinnen im Einsatz

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 6. März 2017, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Missbrauch im Kindergarten?

In einem Wiener Kindergarten soll es zu Missbrauch durch einen männlichen Pädagogen gekommen sein. Angeblich haben sich Kinder nackt oder halbnackt im Waschraum aufgehalten. Was genau passiert ist, ist unklar. Die Leiterin hat Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt, der Kindergartenpädagoge ist gekündigt. Fast alle Eltern haben ihre Kinder aus dem Kindergarten genommen. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Andrea Poschmaier und Markus Stachl haben recherchiert und berichten auch, wie sich Kinder gegen Übergriffe wappnen können. Sie sprechen mit männlichen Kindergartenpädagogen, die oft das Gefühl haben, unter dem Generalverdacht der Pädophilie zu stehen. „Natürlich kenne ich diese prüfenden Blicke“, sagt Dominik Löffler, Kindergartenpädagoge in Wien. Gleichzeitig suchen viele Kindergartenbetreiber nach männlichen Bezugspersonen für die Kinder.

Serienmörderin Elfriede Blauensteiner – Rückblick auf einen Jahrhundertfall

Der Fall verblüffte sogar Kriminalisten: Mit Inseraten suchte sich Elfriede Blauensteiner in den 1990er Jahren Männer im besten Alter. Bald darauf waren sie tot. Für drei Morde wurde die „schwarze Witwe“ schuldig gesprochen, drei weitere konnten nicht nachgewiesen werden. Alois P. war eines der Opfer. Sein Wahlneffe Wolfgang Kühmayer schöpfte damals Verdacht und löste die Ermittlungen aus. Elfriede Blauensteiner hatte schwer nachweisbare Medikamente verwendet, um ihre Opfer zu töten und an ihr Geld zu kommen. Vor genau 20 Jahren wurde sie zu lebenslanger Haft verurteilt. Christoph Seibel und Christoph Bendas blicken auf einen der spektakulärsten Kriminalfälle Österreichs zurück.

Zum Weltfrauentag: Die Holaubek-Mädels – 50 Jahre Polizistinnen im Einsatz

Sie waren die ersten Frauen, die als Polizistinnen auf den Straßen Wiens unterwegs waren. Im Februar 1967 haben die „Holaubek-Mädels“ – benannt nach dem legendären Wiener Polizeipräsidenten Josef „Joschi“ Holaubek – ihren Dienst angetreten. „Wir durften ja nur den Verkehr regeln und Strafzettel ausstellen, das Tragen von Waffen war uns nicht erlaubt“, erinnert sich Maria Kainzmayer an die damalige Zeit. Sie und 35 Kolleginnen haben damals in der „Männerbastion Polizei“ für großes Aufsehen gesorgt. „Es gab eine Mindestgröße von 1,73 Metern, man musste körperlich gesund und durfte keine Brillenträgerin sein“, so Kainzmayer. Besonders war die Öffentlichkeit daran interessiert, wie die Uniformen ausschauen und ob die Röcke eher kürzer oder länger ausfallen werden. Hosen waren den Frauen damals nicht gestattet. Einige der Veteraninnen halten bis heute Kontakt zueinander. Peter Baminger hat sie getroffen und berichtet über Polizistinnen damals und heute.

Details zum umfangreichen ORF-Programmschwerpunkt zum Weltfrauentag sind unter presse.ORF.at abrufbar.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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