NEOS: RH-Bericht offenbart Steuergeldverschwendung beim VOR

Michael Bernhard: „Verkehrsministerium und Bundesländer müssen effektiver zusammenarbeiten - die Zahl der Verantwortlichen muss sich halbieren.​“

Wien (OTS) - Wie der Rechnungshof in seinem heute präsentierten Bericht aufzeigt, weicht im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) Wirtschaftlichkeit der Steuergeldverschwendung. „Damit wird offensichtlich, dass der Föderalismus in Österreich in Sachen Mobilität an die Grenzen der Sinnhaftigkeit stößt“, zeigt sich NEOS-Verkehrssprecher Michael Bernhard verärgert. Immerhin weist der VOR Jahresfehlbeträge von rund 6,7 Millionen Euro auf. „Diese Steuergeldverschwendung ist unverantwortlich. Das Verkehrsministerium und die betroffenen Bundesländer müssen enger kooperieren um einen effizienten und wirkungsorientierten Umgang mit Steuergeldern sicherzustellen. Die Zahl der Verantwortlichen muss sich halbieren,“ so Bernhard weiter

Innerhalb des VOR bestehen Bruchlinien, wo es keine geben dürfe: „Es ist befremdlich, dass VOR und der Verkehrsverbund Niederösterreich Burgenland (VVNB) in wesentlichen Bereichen getrennt voneinander auftreten und unterschiedliche Tarifsysteme anbieten, obwohl diese seit 2002 vereint sind und bereits 2008 beauftragt wurden, gemeinsame Tarife anzubieten.“ In diesem Zusammenhang, müsse auch aufgeklärt werden, warum 2,9 Millionen Euro für Managementleistungen des VVNB an ein privates Unternehmen geflossen sind, obwohl die VOR GmbH bereits bestand

„Der Bericht zeigt ein Musterbeispiel für schlechtes Management durch eine zu große Anzahl von Verantwortlichen. Da ist es kein Wunder, dass es zu Steuergeldverschwendung kommt,“ zeigt Bernhard auf. Wichtig sei nun, dass die Verantwortlichen den 38 Schlussempfehlungen des Rechnungshofes möglichst schnell nachkommen. „Das sind die den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern schuldig,“ so Bernhard abschließend.

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