FPÖ-Wurm: Abzocke bei den Überziehungszinsen müssen endlich gesetzlich geregelt werden!

SPÖ-Konsumentenschutzminister Alois Stöger ist auch in dieser Frage säumig und schaut dem Treiben tatenlos zu!

Wien (OTS) - Die FPÖ fordert eine marktkonforme Deckelung des Überziehungshöchstzinssatzes und ein Ende der brutalen Kundenabzocke für jede Kontodienstleistung. Gerade heutzutage, wo wirklich jeder auf ein Konto bzw. eine Bankverbindung angewiesen ist, brauchen wir einheitliche und faire Regeln. Die SPÖ, die ja immer die „soziale Gerechtigkeit“ im Mund führt, wäre hier besonders gefordert. Bislang ist Konsumentenschutzminister Alois Stöger jedoch – wie gewohnt – völlig untätig und man hört von ihm in dieser Frage überhaupt nichts, so heute der freiheitliche Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

„Auch wenn sich die SPÖ-Granden Christian Kern und Alois Stöger wortreich inszenieren, so ist es leider eine Tatsache, dass in dem von der SPÖ seit dem Jahr 2006 geführten Sozialministerium gerade in dieser Frage kein Finger gerührt wird. Die Banken, die zwar schnell die Hand aufhalten, wenn sie selbst in wirtschaftliche Probleme geraten, und sich auf der anderen Seite mit exorbitanten Überziehungszinsen und Mini-Habenzinsen, sowie extra Zahlungen für Kontodienstleistungen Jahr um Jahr eine goldene Nase verdienen, müssen endlich in die Schranken gewiesen werden. Der aktuelle AK-Bankenmonitor zeigt Bundesminister Stöger ohnehin vor, was jetzt zu tun wäre; ein freiheitlicher Antrag zur Lösung dieses Problems liegt auch seit langem vor. Alois Stöger spielt jedoch nach wie vor Regierungsmikado und versteht bis zum heutigen Tage nicht, daß sein Nichthandeln ebenfalls eine Form des Handelns darstellt; in dem Fall zum Nachteil der Bankkunden. Damit muss jetzt endlich Schluss sein, sagt Peter Wurm.

Der aktuelle Bankenmonitor zeichne indes ein dramatisches Bild und es zeige sich, dass die Geldinstitute ihre Spesen und Dienstleistungen erneut kräftig erhöht haben. „Die Top-15-Spesenerhöhungen bei acht von 12 untersuchten Banken in Wien, betrugen zwischen 20 und 184 Prozent. Als große ‚Sauerrei‘ muss dabei die Steigerungen bei den Überziehungszinsen bezeichnet werden, mit denen sich die Banken zwischen 182 und 360 Mio. Euro pro Jahr eine ‘goldene Nase‘ verdienen. Das ist Abzocke pur und eine brutale Enteignung der schon längst ein gesetzlicher Riegel hätte vorgeschoben werden müssen. Die FPÖ fordert von ‚Konsumentenschutzminister‘ Alois Stöger eine marktkonforme Deckelung des Überziehungshöchstzinssatzes und ein Ende der brutalen Kundenabzocke für jede Kontodienstleistung. Das wäre gelebte soziale Gerechtigkeit, doch davon scheint Stöger ohnehin nichts zu verstehen“, so NAbg. Peter Wurm.

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