HC Strache will Kontrolloffensive bei muslimischen Kindergärten und Vereinen

Radikalisierung muss sofort der Nährboden entzogen werden

Wien (OTS) - „Es kann nicht angehen, dass unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit bereits den Kleinsten unserer Gesellschaft in Form von Koran-Kursen möglicherweise islamistisches Gedankengut eingepflanzt wird“, so der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. Was in Moscheenvereinen, die unter anderem von der Erdogan-nahen ATIB oder der Milli Görüş -Bewegung betrieben werden, gelehrt wird, ist so gut wie nicht bekannt.

Zur Erinnerung: In Deutschland steht Milli Görüş, immerhin eine politisch einflussreiche und von der Türkei massiv finanzierte Organisation, wegen islamistischen, antidemokratischen und antisemitischen Tendenzen unter Beobachtung des deutschen Verfassungsschutzes. „Nur in Wien scheint man in der rot-grünen Stadtregierung wieder einmal kein Problem damit zu haben, dass ausgerechnet so eine Organisation Islam- und Koran-Lehre für Kinder durchführt“, ist Strache verärgert.

Laut „Kurier“ empfindet der Soziologe Kenan Güngör diese unreflektierte Lehre, die er als „schwarze Pädagogik“ bezeichnet, als problematisch. Strache ist überzeugt, dass Koran-Schulen, die Wert auf eine besonders strenge Auslegung der muslimischen Schrift legen, mit ihrem Unterricht den Grundstein dafür setzen, dass junge Muslime von klein auf gar nicht mit unseren westlichen Werten in Berührung kommen und diese in weiterer Folge ablehnen.

Die Etablierung von Parallelgesellschaften sowie der Nährboden für die Verbreitung radikaler Theorien und die damit verbundene Ablehnung österreichischer Gesetze ist also vorprogrammiert. Bei SPÖ und Grünen ist daher dringender Handlungsbedarf gegeben. Eine Indoktrinierung mit islamistischem Gedankengut kann und darf hierzulande nicht geduldet werden. Wie das endet, haben Berlin, Brüssel, Nizza und Paris gezeigt: „Der Radikalisierung muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden“, schließt Strache. (Schluss)

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