Grüne Wien/ Hebein zu Mindestsicherung: Opposition nutzt Kritik am Vollzug, um Sozialabbau zu fordern

Wien bekämpft Armut, nicht Arme

Wien (OTS) - Die heutige Debatte zur Mindestsicherung im Wiener Landtag zeigt wieder einmal auf, dass die Kritik am Vollzug der Mindestsicherung vom Oppositionspaar FPÖ/ÖVP nur zur Destabilisierung unseres Sozialsystems genutzt wird. Die Sozialsprecherin der Grünen Wien, Birgit Hebein dazu: „Kürzungen werden als Allheilmittel gesehen. Ob es um Kinder, Alleinerziehende, kranke oder alte Menschen geht, scheint keine Rolle zu spielen. Diesen Wunsch nach mehr Armut, Obdachlosigkeit und Perspektivenlosigkeit wird es in Wien mit uns nicht spielen. Es gilt aus den Empfehlungen des Rechnungshofes, vor allem bei der Kontrolle, die richtigen Konsequenzen zu ziehen.“

In Wien wird seit Monaten intensiv an einer Reform der Mindestsicherung gearbeitet. „Individuelle Betreuung und Beratung sind zentral, wenn es darum geht, den Weg aus der Mindestsicherung zu finden. „Back to the future - Wiener Jugendunterstützung" ist ein gutes Beispiel, wie durch intensive Betreuung und Angebote zur Ausbildung jungen Erwachsenen dabei geholfen werden kann, ein selbständiges Leben ohne Mindestsicherung zu führen.

„Es wird trotz aller Bemühungen nie eine lückenlose Kontrolle geben können. Menschen, die Mindestsicherung beziehen, stehen für uns im Mittelpunkt,“ so Hebein abschließend. 

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