Juraczka: Rechnungshof bestätigt - Rot-Grün verscherbelt Liegenschaften

Liegenschaften werden weit unter dem wahren Wert verkauft - Politik auf dem Rücken der Steuerzahler

Wien (OTS) - „Der heute veröffentlichte Rechnungshofbericht zu ausgewählten Liegenschaftsverkäufen der Stadt zeigt sehr eindeutig, in welcher Art und Weise das Wiener Vermögen auf dem Rücken der Steuerzahler verscherbelt wird. Diese Praxis hat System und zieht sich durch wie ein roter Faden“, so ÖVP Wien Klubobmann Manfred Juraczka.

Grundstücke wurden laut Rechnungshof teilweise bis zu 40 Prozent unter dem Verkehrswert verkauft. Im Durchschnitt habe die Stadt bei allen untersuchten Immobilientransaktionen freiwillig auf 25 Prozent des (selbst ermittelten) Verkaufspreises verzichtet. Und es fehle unter anderem auch eine „Gesamtsicht zu Bestand und Bedarfslage im Bereich Liegenschaftswesen“.

„Seitdem diese Tatsachen durch einen Medienbericht der Tageszeitung „Die Presse“ im Oktober letzten Jahres bekannt geworden sind, wurde aber beschwichtigt und offen zugegeben, diese Praxis weiter zu führen.  Angesichts dieser massiven Kritik des Rechnungshofes braucht es jedoch so schnell wie möglich die erforderlichen Maßnahmen“, so Juraczka weiter und abschließend: „Diese bedenklichen Entwicklungen zeigen, dass Liegenschaftsverkäufe in Hinkunft nicht mehr ohne Bieterverfahren durchgeführt werden dürfen. Wir brauchen größtmögliche Transparenz, um das Erlöspotential im Sinne der Steuerzahler bestmöglich auszuschöpfen.“

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