Agrardiesel - Stronach/Steinbichler: Schelling stellt Bauern zu Unrecht unter Generalverdacht

Wien (OTS) - Als „unerhört“ kommentiert Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler ein bis dato geheim gehaltenes Schreiben vom November 2016 aus dem Finanzministerium an die Landwirtschaftskammer Oberösterreich, in dem Finanzminister Schelling den Bauern vorwirft, teilweise illegal Heizöl statt Agrardiesel zu verwenden. „Zuerst stellte er die fleißigen Gastronomen und Gastwirte mit der Registrierkassenpflicht unter Generalverdacht der Steuerhinterziehung – erfolglos, denn die Registrierkassen bringen nur einen Bruchteil der erhofften Millionen. Jetzt hat Schelling scheinbar ein neues, sprichwörtliches „Bauernopfer“ für seine Verdächtigungen gefunden“, so Steinbichler, der eine diesbezügliche parlamentarische Anfrage ankündigt.

Dennoch kann der Team Stronach Mandatar dieser unerhörten Aussage des Finanzministers schon wieder etwas „Positives“ abgewinnen, wurden doch seine drei Entschließungsanträge auf Wiedereinführung einer Mineralölsteuerentlastung für Agrardiesel, welche immerhin in 25 von 28 EU-Ländern bezahlt wird, sowohl von den Mandataren der Regierungsparteien, als auch den Bauerbundabgeordneten abgelehnt. „Vielleicht möchte der Finanzminister die Möglichkeit zur Verwendung von Heizöl doch legalisieren?“, meint Steinbichler um so die Wettbewerbsfähigkeit mit unseren europäischen Nachbarn herzustellen.

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