FPÖ brachte Petition zur Rettung des "UNESCO-Weltkulturerbes Historisches Zentrum von Wien“ ein

Wien (OTS) - „Den jüngsten Entwicklungen folgend besteht die große Gefahr, dass ein geplantes Bauprojekt am Wiener Heumarkt der bewusst provozierte Verlust des Welterbestatus für das historische Zentrum von Wien sein wird. Ein beschämender Reputationsverlust, nicht nur für die Republik Österreich, sondern für alle Österreicherinnen und Österreicher“, so der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer und die Wiener Stadträtin Ursula Stenzel, die Initiatoren der Petition, die gestern dem Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi übergeben wurde.

Die Einbringer der Petition sehen es in vielerlei Hinsicht als ihre Pflicht an, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um den Status des Welterbes und damit dieses selbst für künftige Generationen zu erhalten. Das historische Stadtbild Wiens mit seiner einzigartigen Silhouette, die auf der ganzen Welt ein Markenzeichen der Stadt darstellt, wäre mit einem Schlag für immer zerstört. Dieser nie wieder gut zu machende Schaden müsse mit allen Mitteln verhindert werden, stellt doch dieser mutwillige Anschlag auf historisches Kulturgut auch ein rechtliches Problem für die Verantwortlichen dar:

Österreich hat durch den Beschluss im Nationalrat und der vom Bundespräsidenten und vom Bundeskanzler unterzeichneten Ratifikationsurkunde vom 18. Dezember 1992 die Welterbekonvention zum Bestand der österreichischen Rechtsordnung gemacht. Sie besagt unter anderem, dass jeder Vertragsstaat anerkennt, dass es in erster Linie seine eigene Aufgabe ist, Erfassung, Schutz und Erhaltung in Bestand und Wertigkeit des in seinem Hoheitsgebiet befindlichen Kultur- und Naturerbes sowie seine Weitergabe an künftige Generationen sicherzustellen. „Somit verstoßen Bund und Stadt Wien gegen geltendes Recht und werden sich deren Entscheidungsträger dafür verantworten müssen“, so FPÖ-Kulturprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz und die Wiener Nationalratsabgeordnete Dr. Jessi Lintl, die Mitunterstützer dieser Petition. 

Die freiheitlichen Politiker befürchten auch, dass mit der optischen Verschandelung des Stadtzentrums ein Rückgang im Tourismus einhergehen könnte. Dies schädigt sowohl Staats- als auch Stadtkasse und gefährdet Jobs im ohnehin schon angespannten Arbeitsmarkt. Es seien alle Bürger in unser aller Interesse herzlich eingeladen, diese Petition, die schon bald auf der Homepage des österreichischen Parlaments abrufbar sein wird, online zu unterstützen, um Bürgermeister Häupl und Vize-Bürgermeisterin Vassilakou vielleicht doch noch zur Vernunft zu bewegen.

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