Safak Akcay (SPÖ): Es braucht keinen FP-Antrag, um Radikalismen zu bekämpfen - Stadt Wien ist längst tätig

Wien (OTS/SPW-K) - Klare Worte findet SP-Gemeinderätin Safak Akcay zu einem Antrag der FPÖ Wien, der gestern im Wiener Gemeinderat in der Geschäftsgruppe Bildung, Integration, Jugend und Personal im Rahmen der Diskussion um die Antidiskriminierungsstelle ZARA eingebracht wurde.

„Es braucht keinen ‚08/15-Antrag’ der FPÖ. Die Stadt Wien ist längst tätig, um gegen Radikalismen und Extremismen jeder Art vorzugehen“, so die SP-Gemeinderätin, und weiter: „Unsere Haltung ist klar und deutlich: Wir dulden weder salafistische noch rechtsradikale Extreme in Wien."

Der Wiener Gemeinderat hat gestern eine Subvention in der Höhe von 53.000 Euro für den Verein Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit (ZARA) beschlossen. Der Beschluss wurde ohne die Stimmen von ÖVP und FPÖ gefasst. Schwerpunkte des Vereins sind Zivilcourage und eine rassismusfreie Gesellschaft in Österreich zu fördern sowie alle Formen von Rassismus zu bekämpfen.

„Der Verein ZARA leistet nicht nur wichtige Unterstützungsarbeit für jene, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, sondern trägt auch dazu bei, die Gesellschaft hinsichtlich Extremismus und Radikalismus zu sensibilisieren", hält SP-Abgeordnete Safak Akcay fest. Die Arbeit des Vereins beruht auf drei Säulen. Diese sind Beratung, Prävention und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

„Die Stadt fördert den Verein nicht nur, sondern arbeitet eng mit ihm zusammen, wenn es um die Bekämpfung von Rassismen geht. Diese Förderung zeigt einmal mehr, dass Rot-Grün längst mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Radikalismen vorgeht. Hierzu braucht es keinen Alibi-Antrag der FPÖ. Wir haben null Toleranz für jede Form von Rassismus", so die klaren Worte der SP-Abgeordneten. 

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