FPÖ-Seidl: Dringlicher Antrag zum Alkoholverbot am Praterstern abgelehnt

Häupls Meinungs-Halbwertszeit wird länger, könnte bald sogar bei einem Monat liegen

Wien (OTS) - Die Ankündigung Häupls Mitte Februar, sich ein sektorales Alkoholverbot am Praterstern vorstellen zu können, hielt nicht einmal drei Wochen. „Der plötzliche Meinungsumschwung des Bürgermeisters hat uns schon fast ein wenig verunsichert. Er hat jedoch heute wieder den Gerüchten Nahrung verschafft, Schutzpatron der `Drangler ohne Grenzen´ zu sein“, übt sich der Leopoldstädter FPÖ-Obmann LAbg. Wolfgang Seidl ob der Ablehnung des FPÖ-Antrags für ein Alkoholverbot am Praterstern in Galgenhumor. 

Das Abschmettern des Antrags ist für Seidl völlig unverständlich. „Offenbar haben SPÖ und Grüne ein größeres Herz für osteuropäische Sandler, betrunkene Asylwerber und kriminelle Alkoholiker als für die 150.000 Pendler, welche diese Gefahrenzone tagtäglich passieren müssen – anders kann ich mir diese Laissez-Faire-Politik nicht mehr erklären“ schüttelt Seidl den Kopf. Er begrüßt zwar die zuletzt erhöhte Polizeipräsenz am Praterstern, kritisiert jedoch fehlende nachhaltigen Konsequenzen. „Wenn nicht einmal mehr betrunkene Obdachlose die Obrigkeit ernst nehmen, dann sagt das eh schon alles“ wünscht sich Seidl wirksamere Methoden zur Befriedung des Kriminal-Hotspots, auf dem es tagtäglich zu Unruhen, multiethnischen Revierstreitigkeiten, Drogenhandel und Belästigungen der Pendler kommt. 

„Auch wenn die Stadtregierung den Missständen am Praterstern weiter augenzwinkernd zuschaut, wird die FPÖ nicht ruhen, bis endlich ein Umdenken in Sinne der Mehrheitsinteressen stattfindet“, verspricht Seidl weiteren Kampf der FPÖ für ein Alkoholverbot am Praterstern.

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