FOPI zur Diskussion über die Reform der Sozialversicherung: Motivation sollte der Patient sein – nicht das System

Wien (OTS) - „Die Debatte über eine Reform des Sozialversicherungssystems ist zweifellos sinnvoll“, meldet sich Dipl.-Kfm. Manuel Reiberg, Präsident des Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie (FOPI), zur aktuell intensiver werdenden Diskussion zu Wort. „Doch es darf dabei das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verloren werden.“ Aktuell steht nach Meinung des FOPI vor allem die Veränderung der Strukturen, die Form der Verwaltung und die Harmonisierung der Leistungen der derzeit 22 Sozialversicherungsträger im Vordergrund. Die Bedürfnisse der Patienten fehlen jedoch in vielen der öffentlichen Statements. 

„Wir sind der Meinung, dass die Motivation für eine Reform der Strukturen immer der Patient sein sollte“, betont Reiberg. „Die Frage darf nicht lauten: Was braucht das System? Sondern sie muss heißen: Was brauchen die Menschen?“  

Zugang zu innovativen Therapien durch Strukturreformen absichern

Durch Berichte über teils bahnbrechende Forschungsergebnisse sowie innovative Therapien und Arzneimittel würden bei vielen Betroffenen Hoffnungen geweckt werden, so Reiberg. Dann blieben diese aber mit der Sorge zurück, in Zukunft aus Kostengründen keinen Zugang zu diesen Innovationen zu bekommen. Jegliche Veränderung und Effizienzsteigerung der Sozialversicherung sollte daher dem Ziel dienen, dass der Zugang der Patientinnen und Patienten zu innovativen Therapien abgesichert wird. 

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