Tierschutzgesetznovelle - Stronach/Weigerstorfer fordert mehr Wertschätzung für Tiere

Missglückter Ministerialentwurf wurde abgewendet – Details sind aber noch zu diskutieren

Wien (OTS) - „Was im Ministerialentwurf noch sehr unausgegoren war, ist jetzt in der Regierungsvorlage zumindest teilweise entschärft worden“,  kommentiert Team Stronach Tierschutzsprecherin Ulla Weigerstorfer die nun veröffentlichte Tierschutzgesetznovelle. Trotzdem bleiben viele Kritikpunkte unberücksichtigt. „Es gibt noch einige Details zu diskutieren, bevor wir wirklich von einer Verbesserung für den Tierschutz reden können“, so Weigerstorfer. So gehöre unbedingt gesetzlich verankert, was das Team Stronach bereits in einem Antrag gefordert hat: „Tiere sind Lebewesen und keine Sachen.“ Und weiter: „Es sind mit Empfindsamkeit ausgestattete lebende Wesen, denen man kein Leid zufügen darf“, mahnt Weigerstorfer.

Die Team Stronach Mandatarin sieht Tierschutz „als Spiegel der Gesellschaft“. „Wertschätzung für Tiere darf nicht nur ein Schlagwort sein, dies muss endlich Platz greifen in unserer Gesellschaft, in unserem täglichen Leben“, fordert Weigerstorfer und ergänzt: „Tierschutz muss jeden Tag gelten!“ Verbesserungswürdig wäre laut Weigerstorfer auch das Thema Transparenz bei den Regierungsvorlagen. „Warum nicht verpflichtend angeben, welche Stellungnahmen aus welchem Grund berücksichtigt wurden“, fragt Weigerstorfer. Damit könne man den verschiedenen Lobbys den Wind aus den Segeln nehmen und die Unterschiede zwischen Ministerialentwurf und Regierungsvorlage gleich erkennen. „Im Sinne des Tierschutzes  werden wir unsere Anträge erneut einbringen, denn die Wertschätzung Tieren gegenüber ist die Basis unseres Sozialverhaltens“, erinnert Weigerstorfer. 

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