Brunner zu Rupprechter-Initiative: Als Minister soll er politische Rahmenbedingungen zur Plastikreduktion schaffen

Grüne: Trotz freiwilliger Vereinbarungen konnten Plastiksackerln nicht ausreichend reduziert werden

Wien (OTS) - „Die Initiative ‚Pfiat di Sackerl‘ von Umweltminister Andrä Rupprechter ist ja durchaus positiv“, betont die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner. „Wenn er sich tatsächlich vom Plastiksackerl verabschieden will, frage ich mich aber, warum er nicht die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen setzt.“

„Dass trotz freiwilligen Vereinbarungen Rahmenbedingungen notwendig sind, zeigt die Tatsache, dass die Gesamtanzahl an Plastiksackerln in Österreich nicht ausreichend reduziert werden konnte“, sagt Brunner. Die Grünen haben schon mehrere politische Anregungen im Umweltausschuss zur Reduktion von Verpackungen und zur Abfallvermeidung insgesamt gemacht. Von den Regierungsparteien wurden sie aber immer abgelehnt. Die Begründung: Das entscheiden die KonsumentInnen.

Christiane Brunner selbst möchte in den nächsten 40 Tagen versuchen so gut als möglich ohne Plastik auszukommen, in jedem Fall aber keines zu kaufen: „Bewusst möchte ich dabei darauf achten, wo es für KonsumentInnen schwierig ist und daraus dann weitere politische Initiativen ableiten. Ich bin jetzt schon ziemlich sicher, dass das notwendig sein wird. Nur klare Rahmenbedingungen helfen der Umwelt, den KonsumentInnen und der Wirtschaft.“

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