„dok.film“-Premieren zum Weltfrauentag: „Nichts ist vergeben“ und „Vielleicht habe ich Glück gehabt“

Am Sonntag, 5. März, ab 23.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Ganz im Zeichen starker Frauen und ihrer herausragenden Schicksale steht im Rahmen des ORF-Programmschwerpunkts zum Weltfrauentag (Details presse.ORF.at) auch der ORF-„dok.film“ am Sonntag, dem 5. März, ab 23.05 Uhr in ORF 2, mit zwei Filmen.

„Nichts ist vergeben“ heißt der Dokumentarfilm über die junge marokkanische Journalistin und Aktivistin Zineb El Rhazoui, die im Jänner 2015 nur durch einen Zufall den Anschlag auf das Büro des Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ in Paris überlebte. Das Projekt der belgischen Regisseure Vincent Coen und Guillaume Vandenberghe sollte ursprünglich ein Film über die Atheistin El Rhazoui werden, die sich kritisch mit der Unterdrückung von Frauen im Namen der Religion beschäftigt hat und schließlich aus politischen Gründen ihr Heimatland verlassen musste. Entstanden ist jedoch ein sehr persönliches Porträt einer mutigen jungen Frau, das zu einem aktuellen Porträt unserer Zeit wird. El Rhazouis private Geschichte ist verwoben mit den schrecklichen Ereignissen, die Frankreich und Europa nachhaltig beeinflusst haben.

„Vielleicht habe ich Glück gehabt“ lautet der Titel der um 23.55 Uhr anschließenden Dokumentation von Käthe Kratz. Die österreichische Schriftstellerin, Regisseurin und feministische Filmpionierin, die am 24. Jänner ihren 70. Geburtstag feierte, erzählt in dieser bereits 2003 entstandenen und vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Produktion die Geschichten von Flüchtlingen damals und heute. Kratz stellt einzelne Emigrantenschicksale unkommentiert nebeneinander und zeigt irritierende Parallelen zur Gegenwart auf. Im Mittelpunkt stehen drei jüdische Emigrantinnen, die 1938/39 mit einem Kindertransport Österreich gerade noch rechtzeitig verlassen konnten; weiters zwei äthiopischen Mädchen, ein Bub aus Marokko und einer aus Moldawien, die erst vor kurzer Zeit ihre Heimat ebenfalls aufgeben mussten. Wie haben die damaligen Kinder ihre Trennung erlebt? Und wie sehen sie dieses Erlebnis heute, Jahrzehnte danach? Wie leben unbetreute Flüchtlingskinder im gegenwärtigen Österreich? Und wie leben ihre in der alten Heimat gebliebenen Eltern?

Weltfrauentag 2017: Ein ORF-Programmschwerpunkt in allen Medien

Zum Weltfrauentag 2017 präsentiert der ORF einen umfangreichen Programmschwerpunkt in allen Medien – und zeigt mit „#einefüralle“ eine neue TV-Spot-Kampagne: Frauen erzählen, warum sie sich nicht an eine Norm halten, einen scheinbar vorgezeichneten Weg einschlagen oder den Anforderungen „wie eine Frau zu sein hat“ genügen wollen. Unter anderem kommen eine Roboter-Forscherin, eine Mode-Bloggerin, Winzerinnen und eine ehemalige Miss Vienna, die heute Polizistin ist, zu Wort. Die insgesamt sieben Spots werden in ORF eins, ORF 2 und ORF III sowie im ORF.at-Netzwerk gezeigt und bilden den Rahmen zu zahlreichen Dokumentationen, Filmen und Reportagen über starke weibliche Persönlichkeiten der Vergangenheit und der Gegenwart, die anlässlich des Weltfrauentages 2017 auf dem Fernseh-, Radio- und Online-Programm des ORF stehen. Alle Details zum Schwerpunkt sind unter presse.ORF.at abrufbar.

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