Blümel: Wien braucht Willkommenskultur für Unternehmer und Touristen in der Stadt

Demozonen und Sonntagsöffnung endlich ermöglichen – Wien hat zusätzliches Geld als Stadt bitter nötig – Mit Grünen schwierig auf „grünen Zweig“ zu kommen

Wien (OTS) - Eine „Willkommenskultur für Unternehmer sowie Touristen in der Stadt“ forderte heute der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel, im Rahmen der von der ÖVP Wien eingebrachten Aktuellen Stunde zum Standort Wien. Wien habe schließlich sowohl Unternehmer, die Arbeitsplätze schaffen und Touristen, die zusätzliches Geld nach Wien bringen, bitter nötig. Allerdings sei es mehr als schwierig, mit den Grünen beim Thema Standort – wie etwa beim Lobautunnel oder bei der Dritten Piste – auf einen „grünen Zweig“ zu kommen. „Wenn die Grünen mit der FPÖ bei einem Thema – wie eben bei der Dritten Piste – einer Meinung sind und eine blau-grüne Allianz bilden, dann ist schon von vornherein klar, dass diese Position alles andere als sinnvoll und nur daneben und standortschädlich ist“, so Blümel.

Im Rahmen einer „Willkommenskultur für Wirtschaftsthemen“ forderte der Landesparteiobmann auch die Einrichtung von Demozonen sowie die Ermöglichung der Sonntagsöffnung in Wien. Bei der Einführung von Demozonen gehe es darum, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit endlich mit dem Recht auf Erwerbsfreiheit in Einklang zu bringen. Schließlich gehe es nicht an, ständig Umsatzeinbußen und damit den Verlust von Arbeitsplätzen zu akzeptieren, so Blümel. Wien wolle aber auch Weltstadt sein, dürfe aber viel weniger als jedes kleine Dorf in Tirol, das für drei Skifahrer die Geschäfte am Sonntag aufsperren kann, so Blümel. In Wien wälzen sich dagegen gerade in der Vorweihnachtszeit die Menschenmassen von Punschstand zu Punschstand an geschlossenen Geschäften vorbei. Dabei wäre die Sonntagsöffnung ganz einfach per Verordnung umzusetzen und würde in Touristenzonen Mehreinnahmen von 140 Mio. Euro und zusätzliche 800 Arbeitsplätze bringen. „Sozial ist, was Arbeit schafft“, so Blümel. Auch sei es in Zeiten der Digitalisierung nicht nachvollziehbar, dass Ladenöffnungszeiten überhaupt eingeschränkt werden. Schließlich solle jeder Unternehmer selbst entscheiden können, wann er sein Geschäft aufsperren möchte.

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